Rückschnitt von Überhang von Bäumen und Sträuchern noch bis 28. Februar möglich

Wir alle lieben es, wenn es um uns herum grünt und blüht. Doch wenn Bäume, Büsche und Sträucher „ins Kraut“ schießen, sollte gehandelt werden. Insbesondere, wenn dieser Überhang auf Straßen und Gehwege reicht und hier den Verkehr behindert. Dazu gehört auch das großzügige Freihalten der Verkehrsschilder von Bewuchs.

Das Straßen- und Wegegesetz Nordrhein-Westfalen (StrWG NW) stellt hierzu fest, dass überwachsendes Strauch- und Astwerk nach § 30 StrWG NW eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit darstellt, die beseitigt werden muss. Noch ist Zeit, dieses überhängende Strauchwerk bis zum Beginn der Vogelbrutzeit zu entfernen. Prüfen Sie deshalb, ob von Ihren Grundstücken Bäume, Büsche oder Sträucher in den öffentlichen Verkehrsraum ragen.

Ich bitte alle Grundstücksbesitzer dafür Sorge zu tragen, dass die Verkehrssicherheit entlang der Grundstücke – auch der unbebauten – gewährleistet ist. Dies bedeutet, dass auf Straßen überhängende Bäume auf eine Höhe von 4,00 Metern zurück geschnitten werden müssen, über Gehwegen auf eine Höhe von 2,50 Meter. Büsche und Hecken, die auf Straße oder Gehweg wachsen, müssen auf Grundstücksgrenze zurück geschnitten werden. Ebenso sind Verkehrsschilder von Bewuchs freizuhalten.

Möglich ist das Entfernen von Hecken oder ein radikaler Rückschnitt grundsätzlich nur in der Zeit vom 01. Oktober bis 28. Februar. Dies ist in § 39 Absatz 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz geregelt. In diesem Zusammenhang möchte ich auch darauf hinweisen, dass zur Reinhaltung der Gehwege auch die Beseitigung von Unkraut und sonstigem Grünbewuchs gehört.

Der Bürgermeister

In Vertretung

Schäfer – Beigeordneter

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