Kulturabende 2018 an der Gesamtschule Much

Auch im Jahr 2018 lud die Gesamtschule Much wieder zu ihren mittlerweile etablierten Kulturabenden in der Aula des Schulzentrums. Vorgeführt wurden die im Laufe des Schuljahres durch die “Darstellen und Gestalten”-Kurse einstudierten Darbietungen, die den Zuschauern auf vielfältige Art und Weise unterhaltsame Abende boten.

Der erste Abend wurde von den Jahrgängen 6 bis 8 gestaltet: die spannende Ballade “Der Handschuh” von Friedrich von Schiller wurde beispielsweise als Text vorgetragen und von anderen Schülerinnen und Schüler pantomimisch dargestellt, so dass sich der Zuschauer den Inhalt der Ballade lebendig vorstellen konnte.

Wie sich Balladen auch als Rap umsetzen lassen, zeigte eine weitere DG-Gruppe, die ein Potpourri aus verschiedenen Balladen berühmter Dichter präsentierte.

Die perfekte Illusion einer besonderen Bildsprache erzeugten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs durch die scheinbar schwerelos schwebenden Objekte eines Schwarzlichttheaters.

Zudem wurde das von Antoine de Saint-Exupéry verfasste Werk „Der kleine Prinz“ zum Abschluss des ersten Abends in Teilen inszeniert. Hier konnte der 7. Jahrgang eindrucksvoll zeigen, warum sich das Werk auch heute noch großer Beliebtheit erfreut und als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit zu verstehen ist.

Gemeinsam mit diesen und weiteren Aufführungen machten die abwechslungsreichen Darbietungen des Orchesters der 5. und 6. Klassen den Abend zu einem besonderen Ereignis für Darsteller und Zuschauer.

Tags darauf zeigten die Jahrgänge 9 und 10, welche Theaterstücke sie im Schuljahr 2017/18 geprobt haben. Die Jahrgangsstufe 9 thematisierte mit dem Stück „Ach, Papa!“ den Generationenkonflikt und zeigte auf amüsante Weise, welche Probleme Teenager mit ihren Eltern haben – und umgekehrt.

Die 10. Jahrgangsstufe führte „Ach du lieber Himmel“ auf. Verschiedene Menschen – ob Politiker, Lehrer oder Schürzenjäger – stehen an der Himmelspforte und es muss geklärt werden, ob sie in die Hölle oder in den Himmel kommen.

Ein besonderer Dank geht wie immer an das Projektorchester und dessen musikalische Unterstützung sowie an das Team der Licht- und Tontechnik, das für den reibungslosen Ablauf der beiden Kulturabende sorgte.

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