Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, ….

Weltberühmt sind diese Zeilen, in denen Heinrich Heine die Tücken des Loreley-Felsens am Rhein besingt. Und wie in vielen seiner Gedichte, schwingt auch hier eine ironisch-politische Bedeutung mit. KW_47aHeinrichHeineWer lässt sich vom Blendwerk der Schönheit in den Untergang treiben?

Eine kleine, feine Auswahl der Heine-Gedichte präsentierte der Rezitator Peter Tonger, begleitet von drei ehemaligen Bläsern des Gürzenich-Orchesters, Holger Miller, Reiner Schottstedt und Klaus Kärcher, am Samstagabend in Kais Restaurant in der Burg Overbach. An Querflöte, Fagott und Oboe ließen sie wunderbare Stücke von Robert Schumann über Peter Tschaikowsky bis Glenn Miller ertönen.

Rund 50 Gäste hatten es sich gemütlich gemacht: Ein leichtes Essen und ein Glas Sekt oder Wein machten die künstlerische Darbietung zu einem doppelten Genuss. Besonders zu schätzen wussten sie, dass die Besetzung des Trios in dieser Form einzigartig in der Welt ist. Holger Miller hat sämtliche Arrangements für den Abend passgenau auf die Instrumente zugeschnitten. Als Zugabe bot das Bläsertrio die Volksweise „Guten Abend, gut‘ Nacht“ in der Vertonung von Johannes Brahms dar und ernteten dafür erneut begeisterten Applaus.

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