Haushaltswirtschaftliche Sperre

Bürgermeister Norbert Büscher und Kämmerer Rüdiger Kulartz überbrachten Rat und Verwaltung in der letzten Woche die schlechte Nachricht: “Wir müssen eine haushaltswirtschaftliche Sperre aussprechen!”.

Der geplante Jahresfehlbetrag für 2014 von 1,75 Mio. € verschlechtert sich nach aktuellen Hochrechnungen um rund 490 T€ auf 2,24 Mio. €.

Alle noch anstehenden Aufwendungen sind in den kommenden Wochen und Monaten bis Ende des Jahres zu überprüfen, ob sie unabweisbar und zwingend erforderlich sind. Hiervon ausgenommen sind Maßnahmen, die nicht zu vermeiden sind (wie z.B. vertragliche Verpflichtungen, Pflichtaufgaben).

Für das kommende Haushaltsjahr sieht die Entwicklung noch dramatischer aus: nach der ersten Modelrechnung rechnet die Verwaltung mit fast 2,3 Mio. € weniger Schlüsselzuweisungen und Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bzw. Umsatzsteuer.

Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2015ff wird zu entscheiden sein, welche Aufgaben und Ausgaben wir uns zukünftig noch leisten können bzw. sollen.

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