Durchfahrverbot für Lkws bringt Entlastung der Hauptstraße

Der zunehmende Schwerlastverkehr auf der stark befahrenden B56 in der Mucher Ortsmitte bereitet seit Jahren verkehrliche Probleme, insbesondere während der Hauptverkehrszeit. Vor allem im Bereich der Engstelle kommt es oft zu Rückstau, da kaum Platz für einen sicheren Begegnungsverkehrs zwischen Autos und LKW´s oder Bussen; geschweige denn Begegnungsverkehr zwischen aufeinandertreffenden Schwerlastverkehr ist.

Um eine Entlastung der Ortsmitte zu schaffen und um Gefahrensituationen zu minimieren wurde auf Vorschlag der Mucher Verwaltung in Absprache mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, dem Straßenverkehrsamt und der Kreispolizeibehörde durch den Rhein-Sieg-Kreis ein komplettes Durchfahrtsverbot für LKW ab 7,5 Tonnen in der OD Much angeordnet.

Die beidseitige Sperrung für den Schwerlastverkehr ist vorerst auf ein Jahr befristet. Sollte der ausgeschriebene Umleitungsverkehr im Rahmen dieser Beobachtungs- und Erprobungsphase zu Problemen in der gewünschten Verkehrslenkung führen, muss über andere geeignete und umsetzbare Maßnahmen der Verkehrsführung nachgedacht werden.

Die Umleitung des LKW-Verkehrs erfolgt für den aus Siegburg kommenden und Richtung Drabenderhöhe laufenden Schwerlastverkehr von der B 56 über die Gemeindestraße unterhalb von Huven, am Steinbruch vorbei auf die L189 und von dort wieder weiter auf die B 56 Richtung Drabenderhöhe / A4. Der aus Richtung Siegburg über die B 56 kommende Schwerlastverkehr mit dem Ziel zu den Gewerbegebieten in Bövingen wird weiter über die B56 nach Much geführt und dort über den Kreisverkehr auf die L 312, und umgekehrt, geleitet.

Für den aus Fahrtrichtung Overath in Fahrtrichtung Drabenderhöhe laufenden  Schwerlastverkehr erfolgt die Umleitung über die L360 (Eckhausen), die K46 (Gerlinghausen/ Gibbinghausen durch den unteren (östlichen) Mucher Kreisverkehr auf die B56 Richtung Drabenderhöhe / A4 und umgekehrt.

Die notwendige Beschilderung an den Umleitungsstrecken wurde mittlerweile vom Landesbetrieb Straßen NRW umgesetzt. Der Probebetrieb der Maßnahme hat begonnen und wird von allen Fachbehörden wie Straßenverkehrsamt, Kreispolizeibehörde und Gemeindeverwaltung intensiv beobachtet und bewertet werden.

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