BÜNDNIS 2014 MUCH

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Katja Ruiters (Fraktions-Vorsitzende): Tel/AB 5763,  e-mail:heinz_willi@t-online.de

Katharina Weidenfeld (Partei-Vorsitzende): Tel/AB 618189, Mail: k.weidenfeld@online.de

Alle Beiträge sind Gastbeiträge der jeweiligen Parteien. mein-much.de übernimmt für Inhalte und Verlinkungen keine Verantwortung.   
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Träume werden Wirklichkeit

12.01.2016  Genau wie uns dürfte vielen Lesern des Kölner Stadt-Anzeigers vom 1.1.2016 bei diesem Artikel das Herz aufgegangen sein:

„Lange Einkaufsnacht am längsten Tag des Jahres: Reges Treiben herrscht in der Fußgängerzone zwischen Kirchplatz und oberem Kreisverkehr; die Flaneure drängen sich vor den vielen neuen Fachgeschäften, unter anderem im Drogeriemarkt an der Hauptstraße. Kein Krach mehr, wo früher die Autos durch den Ort rauschten. Der Durchgangsverkehr benutzt die neue Umgehungsstraße im Tunnel. Und auch am Kleverhof ist absehbar, dass die Tristesse eines Parkplatzes neuen attraktiven Projekten weicht. (dk)“

Fordern wir das Unmögliche, um Realitäten Wirklichkeit werden zu lassen. Wir arbeiten dran.

In und für Much – gemeinsam mit Ihnen!           

Fraktionsvorsitzende Bündnis 2014 Much:      Katja Ruiters (heinz_willi@t-online.de)
Vorsitzende UWG Bündnis 2014 Much:           Katharina Weidenfeld (k.weidenfeld@online.de)

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Ein Teil mehr für die Mucher Tafel – Bündnis 2014 Much freut sich auf Ihre Spende

14.11.2015  Am Samstag, 14. November 2015  findet von  9:00 Uhr – 13:00 Uhr die Aktion „Ein Teil mehr für die MUCHER TAFEL“ statt. Mitglieder von   Bündnis 2014 Much  werden sich vor den Supermärkten  „REWE/Dornseifer“ und „ALDI“, auch über Ihre Spenden freuen.

Seit Jahren unterstützt die MUCHER TAFEL (Trägerschaft: AWO Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg e. V.) bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger mit gespendeten Lebensmitteln. Bitte unterstützen Sie diese Aktion, in dem Sie ein Teil mehr kaufen und spenden, wie zum Beispiel Reis, Nudeln, Haferflocken, Obstkonserven, Fischkonserven, Gemüsekonserven, H-Milch, sowie alle Lebensmittel, die ohne Kühlung haltbar sind. Jede Hilfe ist willkommen, und bitte denken Sie beim Kauf Ihrer Lebensmittelspende besonders auch an die Kinder und an die muslimischen Tafelkunden.

Ehrenamtler der Mucher Tafel werden am 14. November 2015 vor den Supermarkt „Penny“ sein und Ihre Spenden entgegennehmen.

Wir sagen Ihnen schon jetzt ganz herzlichen Dank für Ihre Spenden, denn mit Ihrer Spende helfen Sie uns,  Anderen zu  helfen.

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In eigener Sache -> Gelebte Frauenquote? Kein Thema für uns!!!

08.10.2015  Die UWG Bündnis 2014 Much hat sich am vergangenen Samstag zu einer Mitgliederversammlung zusammengefunden, bei der ein neuer Vorstand gewählt wurde.vorstand 2014

Da   Katja Ruiters   als Fraktionsvorsitzende von Bündnis 2014 Much für das Amt der Vorsitzenden der UWG nicht mehr zur Verfügung stand, wählte die Mitglieder­versammlung   Katharina Weidenfeld   einstimmig zu ihrer neuen Vorsitzenden, Erich Schönenbrücher    wurde – ebenfalls einstimmig – zu ihrem   Stellvertreter gewählt.

Hans-Jörg Jüstel   wurde in seinem Amt als Schatzmeister ohne Enthaltungen oder Gegenstimmen bestätigt. (k.w.)

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„Jeder Mensch kann eine Behinderung bekommen. Das kann jeden Tag passieren“

08.10.2015  k.w.  Das ist leider allzu oft traurige Wahrheit. Um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen, hat das Kreissozialamt des Rhein-Sieg-Kreises den „Wegweiser für Menschen mit Behinderung“ neu aufgelegt und diesen zusätzlich in einer Fassung in leichter Sprache veröffentlicht. Dieser Wegweiser ist aufgeteilt in Adressen (auf weißem Papier) und Informationen (farbig unterlegt). Gegliedert ist das Heft in Hilfen für Kinder und Jugendliche, Beruf und Arbeitsleben, Wohnen, Mobilität = behinderte Menschen unterwegs und auf Reisen sowie ein umfangreiches Adressverzeichnis von Beratungsstellen, Einrichtungen und Wohlfahrtsverbänden.

Beide Wegweiser sind im Kreishaus Siegburg, bei Städten und Gemeinden und den Wohlfahrtsverbänden erhältlich. Unter der Web-Adresse www.rsk.behindertenratgeber.de können sich Interessierte die Informationen als e-book oder im PDF-Format herunterladen.

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19.08.2014 Den aktuellen Newsletter finden Sie hier…

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Umstellung des Newsletter-Systems

19.08.2014  Ab sofort gibt es den Newsletter des Bündnis 2014 Much in neuer, modernerer Form. Wie das aussieht, können Sie direkt über diesem Abschnitt sehen und ausprobieren…

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Auch weiterhin Gefahren durch Antibiotika im Tierfutter

14.08.2014  Schon wieder wurde in Nord-Deutschland/Niederlande  Antibiotika gefunden, die noch nicht einmal zugelassen waren. Dabei spielt es nur am Rande eine Rolle, ob das Antibiotikum noch zugelassen (bis 1995) war oder nicht. Die industrielle Tiermast mit hunderten von Tieren ist eine Mono-Kultur, die die Ausbreitung von Krankheiten (wie bei Pflanzen) provoziert. Deshalb sind vorbeugende Antibiotikum-Gaben unerlässlich. In Massen-Tierhaltungen, in denen tierschutz-widrige Bedingungen herrschen, sind drangvolle Enge und dauerhafter Stress Realität. Das hat mit bäuerlichen Landwirtschaft nichts mehr zu tun: Preisdruck, den die Verbraucher den Produzenten machen, erfordern Rationalisierung und als Folge Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen der Tiere (hochentwickelte Säugetiere!); industrielle Tierfabrik statt Bauernhof-Idylle.Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher und die Politik müssen gemeinsam die Notbremse ziehen und für die Wiederherstellung einer umweltverträglichen, tiergerechten und sicheren Landwirtschaft kämpfen. Doch wie? Fachleute empfehlen, das Übel an der Wurzel zu fassen und die Tierzahlen in den Betrieben  drastisch zu begrenzen. Dazu sollte untersagt werden, dass die Tierärzte gleichzeitig auch die Medikamente selbst verkaufen dürfen. Besonders der neuerdings bekannt gewordene Einsatz der sogenannten „Reserve-Antibiotika“, die in Fällen (Human-Medizin) der häufig auftretenden Resistenzen eingesetzt werden, ist äußerst bedenklich!

„Inklusions-Beauftragter der Gemeinde Much“   führt „Barriere-Check“ durch

Vorbildlicher Strand-Zugang an der Ostsee-Küste in Polen

Vorbildlicher Strand-Zugang an der Ostsee-Küste in Polen

Seit einiger Zeit heißt der „Behinderten-Beauftragte“ Jürgen Buchholz „Inklusions-Beauftragter“. Das bedeutet nicht, dass lediglich der Titel verändert wurde: Inklusion bedeutet ja: Barriere-freies Leben für alle und überall. Rampen statt Treppen, Hilfe für Schwerhörige, „leichte“ Sprache“ für alle nicht so sprachsicheren Menschen usw. Das Sommerferien-Programm nahm das JUZE (Jugend-Zentrum) Much und Jürgen Buchholz zum Anlass, mit einer kleinen Gruppe von Kindern zwischen 8 und 11 Jahren  (ohne Behinderung), einen Workshop mit dem Thema „Inklusion – Barriere-Check“ durchzuführen. Nach kurzem theoretischen Teil und einer Rollstuhl-Einweisung ging es auf Erkundungs-Tour durch Much-Ort ( natürlich im Rollstuhl). Die Kinder konnten somit in Selbsterfahrung, sich mit dem Thema (Körper-) Behinderung und Barrierefreiheit auseinandersetzen. Die Tour führte über herausfordernde Steigungen, Straßen-Überquerungen und Wege mit Kopfsteinpflaster. Weiter führte ihr Weg in den Supermarkt, an den Bankschalter, zum Tourismusbüro, zur Eisdiele und zur barrierefreien Bushaltestelle (inkl. Einstiegs-Test in einen Bus). Selbstverständlich hatte Bürgermeister Norbert Büscher Zeit, die Gruppe im Rathaus Much zu begrüßen. Auch ihm sind alle Bemühungen, Hindernisse für alle BürgerInnen zu beseitigen, eine Herzens-Angelegenheit. Nachdem die Kinder ihre Eindrücke von der Tour dem Bürgermeister vorgetragen hatten, ging es der zurück zum JUZE (glücklicherweise die meiste Zeit bergab)!

Es war ein toller Vormittag: Danke sagt Jürgen Buchholz Frau Ingrid Aßfelder und Daniel Hoffmann vom JUZE, seinem Assistenten Gero Knuth und rollikids e.V., von denen die Rollstühle ausgeliehen werden konnten!

Da müssen wir uns mit aller Macht wehren!

Wenn die EU und Kanada das CETA-Abkommen (Freihandels-Abkommen mit Kanada, das Abkommen mit USA soll noch kommen…) abschließen, wird unsere Demokratie zum Spielball der Konzerne. Uns drohen dann Milliarden-Klagen, wenn Gesetze zum Sozial-, Umwelt- oder Verbraucherschutz die Profite von internationalen Firmen schmälern. Wir müssen schnell handeln, denn CETA soll schon bald unterzeichnet werden.

Ich habe gerade einen Appell an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterschrieben. Sie dürfen dem CETA-Abkommen nicht zustimmen. Unterzeichnet bitte auch den Campact-Appell:
https://www.campact.de/Ceta-stoppen

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Unglaubliche Vision: Gemüse aus Käfighaltung! Eine neue Anbaumethode aus Japan könnte die Landwirtschaft revolutionieren

05.08.2014  25.000 Salatköpfe pro Tag, keine Pestizide und dazu noch absolut hygienisch:

In Japan liefern neuartige Pflanzenfabriken gigantische Erträge. In Zukunft könnten diese Super-Treibhäuser den Gemüseanbau im Freiland verdrängen.

Die Aussichten sind offenbar gigantisch: In Japan haben die ersten Pflanzenfabriken erfolgreich den Betrieb aufgenommen. Pflanzenfabriken sind neuartige Treibhäuser – die nicht etwa nur die doppelte oder dreifache Ernte gegenüber dem Freiland liefern. Nein, die Erträge in der Pflanzenfabrik liegen 100 Mal höher. Für das gebirgige Japan ist das besonders erfreulich, denn es mangelt an Ackerland.

In diesen Anlagen wird das Gemüse in bis zu 20 Etagen, die jeweils etwa 40 cm hoch sind, in einer Nährlösung gezogen. Ein wenig erinnert das Prinzip an die Käfighaltung bei Hühnern. Erdelose Kulturen sind auch in Europa verbreitet – die Salatwurzeln stecken in einem unverwüstlichen und recycelfähigen Material wie Steinwolle und werden von der Düngelösung umströmt. Das Wasser kann im Kreislauf geführt und wiederaufbereitet werden.

Der Wasserbedarf ist in einer Pflanzenfabrik um 90 Prozent geringer als im Freiland, denn dort wird Gemüse in der Regel künstlich bewässert.

Keine Krankheiten, keine Schädlinge

Im Gegensatz zum üblichen Treibhaus handelt es sich hier um ein luftdicht isoliertes System. Somit lässt sich denn auch der Kohlendioxidgehalt der Luft um das Vier- bis Fünffache anheben. Das wiederum fördert das Wachstum des Gemüses ungemein. Die hermetische Isolation verhindert, dass Pflanzenkrankheiten oder Schädlinge eindringen können. Deshalb kann auf Pestizide verzichtet werden. In Sachen Ökologie stellt das neue System den Bio-Anbau in den Schatten.

Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sind die Lampen, die in jeder der 20 Etagen für eine gleichmäßige Beleuchtung sorgen. Am besten eignen sich dafür die noch relativ teuren LED-Leuchten. Derzeit liegt die Lichtausbeute bei knapp 30 Prozent der eingesetzten Energie – es heißt, in den Forschungslabors sei man bereits bei über 50 Prozent. Wenn diese Lampen in Serie gehen, dürfte die Wettbewerbsfähigkeit der klassischen Gärtnerei unter Druck geraten.

Einige der inzwischen über 100 japanischen Pflanzenfabriken liefern täglich 25.000 Salatköpfe. Die Abnehmer sind nicht Supermärkte, sondern vor allem Einrichtungen wie Alters- und Pflegeheime, die peinlichst auf die Hygiene zu achten haben – Blattgemüse vom Feld oder aus „Bodenhaltung“, wie manchmal gespottet wird, sind für jeden Hygienebeauftragten ein Alptraum, vor allem wenn sie roh serviert werden sollen. Das Gemüse aus der Pflanzenfabrik ist garantiert hygienisch. Es enthält nach der Ernte viel weniger Keime als handelsübliches Gemüse selbst nach gründlichem Waschen.

Bezahlbar, hygienisch, regional!

Um jeden Bürger einer Großstadt wie Bonn täglich mit 200 Gramm Salat oder Erdbeeren zu versorgen, genügt eine Anlage mit einer Grundfläche von weniger als 200 mal 200 Metern – für die ganze Stadt. In großen Ballungsräumen ist damit eine regionale Versorgung möglich. Inzwischen wird an Kleinstanlagen fürs Wohnzimmer herumgezimmert, weil der Platzbedarf gering ist. Pro Person reicht ein Gerät von der Größe einer Gefrierkombination. Damit bekommt die Gesellschaft endlich, was sie sich so sehr ersehnt hat: Blattgemüse, das eine anständige Ökobilanz hat, weil es keine Flächen bindet, das nur wenig Trinkwasser benötigt, das praktisch ohne Pestizide heranwächst, das aus regionaler Produktion täglich taufrisch zur Verfügung steht, das absolut hygienisch ist und außerdem bezahlbar.

Die Technologie ist nicht nur für städtische Ballungszentren interessant, für die sie ursprünglich entwickelt wurde – um Frischgemüse außerhalb der Erntezeit nicht um die halbe Welt zu den Kunden transportieren zu müssen.

Damit lässt sich unabhängig von den Bodenverhältnissen oder den klimatischen Bedingungen Gemüse erzeugen – beispielsweise in der Wüste. Und wenn wir noch etwas weiter in die Zukunft blicken, werden die „Pflanzen aus Käfighaltung“

den Gemüseanbau im Freiland Schritt für Schritt verdrängen. Mahlzeit! (Recherche: Udo Pollmer)

 

Immer für Much! Bündnis 2014 Much.

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Baumaßnahmen in/an der Raiffeisen-Bank in vollem Gange

Innen und außen verändert, Behinderungen unausweichlich

Innen und außen verändert, Behinderungen unausweichlich

29.07.2014  Die Raiba nutzt die Sommerferien, um die umfangreichen Veränderungen des Bankgebäudes umzusetzen. Die Optik wird moderner. Und auch die Abläufe und Service-Konzepte im Innern werden zeitgemäß verändert. Neue Mitarbeiter kommen nach Much. Durch die Umbauten kommt es zu Behinderungen. Das gilt gerade für den Wochenmarkt. Es gibt böse Stimmen aus der Bevölkerung. Dazu kommen Aussagen der Beschicker, dass man diese Aktion nicht mit ihnen abgesprochen hätte; u.a. würde der Fischstand  Much auf Dauer verlassen. Wir prüfen diese Vorwürfe und diskutieren, ob man nicht erneut über einen anderen/besseren Standort diskutieren muss.

 

Multi-Gift-Pflanzen in USA auf dem Vormarsch

Viele Gentechnik-Pflanzen sind resistent gegen hochgiftige Herbizide oder produzieren Insektizide – oder beides. In den USA nimmt der Anteil der Gentechnik-Pflanzen, die sowohl gegen mindestens ein Herbizid resistent sind als auch mindestens ein Insektengift absondern, weiter zu. Das geht aus Zahlen des Landwirtschaftsministeriums in Washington hervor. Hintergrund: Unkräuter und Insekten sind wegen der massiven Giftbelastung auf Gentechnik-Feldern ebenfalls resistent geworden. Mit weiteren Pestiziden sollen sie in Schach gehalten werden. Die sogenannten „Stacked Events“, also Gentech-Pflanzen mit mehreren Eigenschaften, verbreiteten sich in den letzten Jahren immer schneller. Bei Mais machten sie 2014 drei Viertel der gesamten Maisfläche aus (76 Prozent), bei Baumwolle 79 Prozent. Die übrigen Gentechnik-Pflanzen gehören noch zur älteren Generation: sie sind entweder gegen ein Spritzmittel immun oder produzieren aufgrund eines eingebauten Bakterien-Gens ein Insektizid. Bei Soja gibt es nur herbizidresistente Varianten, die einen Anteil von 94 Prozent erreicht haben. Bei Mais und Baumwolle liegt der Gentechnik-Anteil in den USA dieses Jahr bei 93 bzw. 96 Prozent.

Wegen der zunehmenden Giftresistenz von Schädlingen und Unkräutern entwickeln die Gentech-Konzerne Pflanzen, die gegen mehrere, teils schon ältere Herbizide immun sind und mehrere Insektengifte produzieren. Die Maisvariante „Smartstax“ von Monsanto beispielsweise ist gegen zwei Herbizide resistent (Glyphosat/Roundup und Glufosinat) und sondert sechs Insektizide ab. Umweltschützer warnen vor einer starken Belastung von Böden, Wasser und nützlichen Insekten. „Smartstax“ darf seit Ende letzen Jahres auch in die EU importiert und als Futter- und Lebensmittel genutzt werden.

Und der Wahnsinn geht weiter….

Wir müssen alle draußen bleiben: In Brüssel schließen sich die Türen und EU-Vertreter verhandeln mit der US-Regierung über das transatlantische Handels- und Investitionsabkommen TTIP. Der Ausschluss der Öffentlichkeit hat seinen Grund: Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen. Gen-Essen, Fracking, privatisierte Trinkwasserversorgung, laxer Datenschutz – das Abkommen soll ungebremste Profite damit ermöglichen.

Auf demokratischem Wege wäre das nie möglich. Nun soll es ein Vertrag richten, der im Geheimen ausgehandelt wird. Doch die Öffentlichkeit wacht auf: Mit Flashmobs und 6,5 Millionen Denk-Zetteln machten 24.000 Campact-Aktive TTIP zu einem zentralen Thema im EU-Wahlkampf. Trotzdem hofft die EU-Kommission, dass sie zur Tagesordnung zurück kehren kann – und unseren Protest ignorieren kann. Wir werden ihr klar machen, dass sie sich täuscht: Den Deal bekommt sie in Europa nie durch die Parlamente. Dafür ist der Widerstand der Bürger/innen einfach zu stark.

Auch wir, „Bündnis 2014 Much“, haben uns in der Vergangenheit gegen den Einfluss von Konzernen auf unser Trinkwasser, aber auch gegen Fracking klar positioniert. Leider konnten wir nicht im jeden Fall die anderen Fraktionen überzeugen. Aber auch wir in Much müssen uns dagegen stemmen, zum Spielball der großen Konzerne zu werden!

Immer für Much! Bündnis 2014 Much.

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Erste Rats-Sitzung

08.07.2014  In der regionalen Presse war nachzulesen, dass es in mehreren Gemeinden sehr schwierig gewesen sei, Ausschuss-Größen, Ausschuss-Vorsitzende oder stellvertretende BürgermeisterInnen zu wählen. Bei uns in Much ging es sehr unspektakulär vonstatten, da die Fraktionen sich im Vorfeld fair abgestimmt hatten: Wir haben unsere Sachkundigen BürgerInnen (SKBs) gut in die Ausschüsse entsenden können. Katja Ruiters hat den Vorsitz im „Jugend / Familie / Soziales- Ausschuss“ bekommen. Es wird einige Themenfelder geben, in denen unsere Sach-Kompetenz gefordert ist. Ein Ausrufe-Zeichen setzten die Fraktionen jenseits der CDU mit der Wahl von Peter Iffland (SPD) zum 1. Stellvertreter des Bürgermeisters vor Jutta Manstein (CDU). Es ist ein Zeichen dafür, dass sich die Mehrheits-Verhältnisse im Rat zum ersten Mal seit dem Krieg entscheidend verändert haben. Wir sind optimistisch, dass in den  kommenden Jahren sachlich und zielstrebig gearbeitet wird.

Marko Tillmann tödlich verunglückt

Ein großer Ehrenamtler unserer Gemeinde ist am letzten Samstag verstorben. Schon in jungen Jahren hat er beim VFR Marienfeld Verantwortung übernommen. Viele Kinder haben beim VFR Fußball gespielt. Er zog in Hintergrund die Fäden. Sein soziales Engagement war beeindruckend. Auf verschiedenen Ebenen hatten wir über die Jahre Kontakt mit ihm. Wir danken ihm für seinen Einsatz, wir sind traurig über seinen unerwarteten Tod.

Gut gelaufen: 16. Beach-Volleyball-Turnier im Waldfreibad

In jedem Spiel ein fairer Kampf um jeden Punkt

In jedem Spiel ein fairer Kampf um jeden Punkt

Obwohl die Wetter-Vorhersage nicht optimal war, der seit Jahren feste Termin in das erste Ferien-Wochenende verschoben werden musste:

Alle Sieger 2014

Alle Sieger 2014

Allen Spielern hat es wieder Spaß gemacht. In den Play-offs setzten sich Team Lappen, vor Team Hui, Team Jolly und Team Topf durch.

Auf Wiedersehen bis 2015!

 

 

 

Immer für Much! Bündnis 2014 Much.

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BÜNDNIS  2014  MUCH

Neustart geglückt – zukünftige Presse-Arbeit wird sehr problematisch

01.07.2014  Fast alles, was wir selbst beeinflussen konnten, haben wir gut gelöst. Natürlich ist ein Neustart in vieler Hinsicht schwierig: Neben den zurückgelassenen Finanzen (die ja überwiegend aus Spenden von Katja Ruiters und Hartmut Erwin stammen), dem neuen Klapp-Zelt und unserem Logo bringt uns die Weigerung des „Rautenberg-Verlages“ (Mitteilungsblatt Much) sehr in Verlegenheit. RMP verweigert den Zugang („Bei der Wahl keine 5%). Ein Kompromiss (finanzielle Sonder-Konditionen) ist allerdings nur theoretisch. Was nützen uns 20% Rabatt auf wöchentlich ca. 250 € Kosten beim bisherigen Umfang? Vielleicht gibt es noch irgendwie eine bessere Lösung. Wir sind skeptisch. Ob eine Verlagerung auf die neuen Medien ein Ansatz werden kann, ist zweifelhaft (Homepage, Email –Versendung). Es wäre uns aber in jedem Fall geholfen, wenn die Empfänger dieses newsletters uns Email-Adressen aus ihrem Umfeld (genehmigt) mitteilen könnten. Wir wissen, dass unsere Presse-Mitteilungen in der Vergangenheit sehr positiv bewertet wurden.

Sondierungen mit den anderen Fraktionen sehr sachlich

Es ist guter Brauch, vor der ersten Rats-Sitzung auszuloten, wie man zu Lösungen hinsichtlich der Besetzung von Ausschüssen, Ausschuss-Vorsitzenden und stellvertretenden BürgermeisterInnen kommen kann. Die großen Fraktionen geben den kleineren durchaus Raum, ihre „Sachkundigen Bürger“ in die Ausschüsse zu entsenden. Leider gibt es generell Schwierigkeiten, Vorsitzende zu benennen (u.a. Planungs- und Verkehrs-Ausschuss). Für die Ernennung des 1. Bürgermeister- Vertreters gibt es viele Aspekte, die wir am Montag in unserer Fraktions-Sitzung erörtern werden. Bei vielen Gesprächen stellen wir fest, dass Katja Ruiters und Hartmut Erwin aufgrund der guten, von Sachlichkeit geprägten Arbeit, viel Vertrauen und Ansehen genießen. Das ist auch deshalb wichtig, weil wir neben CDU und SPD die einzige nennenswerte Gruppierung sind, die über die nächste Rats-Periode weiterarbeiten will.

Und wenn auch noch nicht inhaltlich diskutiert wurde: Absolute Transparenz in allen Themenfeldern und offene Ausschreibungen für die Besetzung von Verwaltungs-Stellen scheinen im neuen Rat durchaus mehrheitsfähig.

Gero Knuth („Die Linke“) schließt sich unserer Fraktion an

Der Schritt des Kollegen Knuth kam durchaus überraschend für uns und hat sicherlich mit der Besetzung des Themas „Inklusion“ zu tun. Er ist beruflich „Behinderten-Assistent“ und kennt daher unsere Zielsetzungen bei diesem Thema. Auch bei den anderen relevanten Themen gibt es einen sehr hohen Grad der Übereinstimmung. Er hat unsere Rats-Arbeit seit Jahren beobachtet und sieht seinen Schritt in der Sache („ökologisch, sozial und basisdemokratisch“) als konsequent an: Willkommen im Club! Damit zählt die Fraktion „Bündnis 2014 Much“ 3 Personen und ist damit drittstärkste Kraft im Rat.

Immer für Much! Bündnis 2014 Much.

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Dank an die EhrenamtlerInnen im „Eichhof“ 

Hartmut Erwin (4.v.rechts) mit seinen Blumen für sein Engagement über mehr als 15 Jahre (Foto: Ziegert)

Hartmut Erwin (4.v.rechts) mit seinen Blumen für sein Engagement über mehr als 15 Jahre (Foto: Ziegert)

14.05.2014  Im Frühjahrs-„Eichhof-Kreis“ (Vollversammlung mit Bewohnern, Leitung, Angestellten und Angehörigen) hieß es, eine Liste von Tagesordnungs-Punkten abzuarbeiten. Als wichtiges Projekt wurde der „Friedgarten“ vorgestellt. In Zukunft soll es nämlich möglich sein, auf dem Eichhof Urnen zu bestatten. Der Rat der Gemeinde Much hatte vor Monaten diesem Projekt zugestimmt. Eine besondere Freude sollte ein Dankeschön für die EhrenamtlerInnen werden. An diesem Tag wurden 14 Menschen auf die Bühne im „Haus der Begegnung“ gebeten. Unter ihnen war auch unser Frak.Vors. Hartmut Erwin, der bei der gewünschten Vorstellung seiner Person für Erheiterung sorgte: „Ich mache hier nicht viel. Ich gehe nur seit über 15 Jahren mit Jens F. aus Haus 2 wöchentlich spazieren“. Der Leiter des Eichhofs, Georg Rothmann, war verblüfft und schob hinterher, dass Zuverlässigkeit über einen so langen Zeitraum einen besonderen Dank wert sei. Übrigens ist der Eichhof über jedes Engagement dankbar, das den Bewohnern Abwechslung in ihren Alltag bringt.

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Auch im alten „Gewerbe-Gebiet Bövingen“ muß optimiert werden 

14.05.2014  Ein Gewerbe-Gebiet ist in aller Regel kein Park. Trotzdem kann der Weg zu den dort ansässigen Firmen sauber und gefällig sein. Wir haben sowohl die Gemeinde-Verwaltung als auch MuchMarketing darauf aufmerksam gemacht, dass Handlungsbedarf besteht: Mit einem Büro-Neubau am Eingang böte sich jetzt die Gelegenheit, brache Flächen zu begrünen und das vorhandene Grün zu pflegen. Auch kann ein alter, nicht mehr genutzter Lagerplatz geräumt und in Schuss gebracht werden.     Eine Versorgung mit schnellem Internet ist ebenso überfällig. Da soll es allerdings private innovative Möglichkeiten geben, diesen Mangel zu beheben.

An der Attraktivität unserer Gemeinde muss stetig gearbeitet werden. Überall. Die Mucher Grünen.

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Katharina Weidenfeld rückt in den Vorstand von „Bergisch Hoch 4“ auf 

Der Vorstand von „Bergisch Hoch 4“: v.r. Helga Trimborn (Vorsitz), Timo Haller (Schriftführer) und Katharina Weidenfeld (stellv.Vors.)

Der Vorstand von „Bergisch Hoch 4“: v.r. Helga Trimborn (Vorsitz), Timo Haller (Schriftführer) und Katharina Weidenfeld (stellv.Vors.)

08.05.2014  Sie ist nicht nur als sachkundige Bürgerin für uns Grüne im Einsatz. Sie betreut zudem sehr liebevoll das Projekt „Fairtrade-Gemeinde Much“. Nachdem Katharina Weidenfeld schon länger im Tourismus-Verbund „Bergisch Hoch 4“ aktiv ist, wurde sie bei der letzten Mitglieder-Versammlung zur stellv. Vorsitzenden gewählt. Gerade weil der Tourismus-Verein den Wert auf regionale Veranstaltungen legt und somit auch den „sanften Tourismus“ fördert, kann sie diese Richtung voll mittragen, zum Wohl unserer Gemeinde Much.

 

 

 

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„Wind-Potential-Untersuchung zur Standort-Findung von Vorrangflächen für Windenergie-Anlagen“ vorgestellt

08.05.2014  Der Mucher Gemeinderat hat sich mit Lohmar und Ruppichteroth einem „Klima-Schutz-Konzept“ verpflichtet. Das ist ja richtig, wollen wir doch unseren Beitrag zum

Die Bürger (und Besucher) von Medemblik/Ijsselmeer) stört das Windrad in keiner Weise...

Die Bürger (und Besucher) von Medemblik/Ijsselmeer) stört das Windrad in keiner Weise…

Klimaschutz leisten. Nachdem Tschernobyl verdrängt war, Kohle/Braunkohle keine Lösung sein kann, kam nach Fukushima erneut Bewegung in den Umstieg auf Erneuerbare Energien. Die Bedingungen wurden verändert und sind auch zur Zeit noch in der Diskussion. Strom aus Windkraft macht auch in Much grundsätzlich Sinn. Das ergab die Darstellung des Fachmanns im Rat. Unklar ist noch, ob es die rechtlichen Bedingungen zulassen, eine Vorrangfläche auszuweisen. Wird dies nicht möglich sein, sind mehrere Windräder, über die Gemeindefläche verteilt, möglich. Wollen die BürgerInnen denn diese Alternative, die schon im Vorfeld mächtig Dampf (Wind) abließen?

 

Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Das ist nicht unsere Maxime. Die Mucher Grünen.

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„Repair Cafe Much“ ab nächster Woche im „Cafe Alte Schule“ in Niederbonrath!

29.04.2014  In der letzten Woche haben wir mit dem Fazit der ersten Monate auch dargestellt, dass ein Umzug des „Repair Cafe Much“ in einen Nebenraum des „Cafe Alte Schule“ in Niederbonrath nötig wird:

Mittwoch 7.Mai 17.00 – 19.00 Uhr

Freitag     9.Mai 17.00  – 19.00 Uhr

„Cafe Alte Schule“ Niederbonrath 70

An diesen Tagen kann man Informationen unter folgenden Telefon-Nr. bekommen:

Festnetz 02245 5902      (H.Erwin)

Mobil    o1577 8914764 (H.Erwin)

Mobil    o177 6064954   (I.Buschmann)

Die Reparaturen an ihren Elektro-Kleingeräten sind kostenlos! Spenden möglich.

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Absicherung/Markierung des Fuß- und Radweges zwischen Feuerwache und Reichenstein (Wahnbachtal-Str.) leider abgelehnt

 

Wir hätten auch eine noch deutlichere Absicherung gewünscht

Wir hätten auch eine noch deutlichere Absicherung gewünscht

29.04.2014  Vor Monaten haben wir eine Anregung aus der Bürgerschaft, die wir für richtig hielten, weitergegeben. Wir schlugen als kostengünstigste Maßnahme eine deutliche Kennzeichnung des Bordsteines am Schulweg vor. Hier ist die Antwort:

„Nach Auskunft des Straßenbaulastträgers, Landesbetrieb Straßen NRW, wäre eine Markierung des Fuß- und Radweges entlang der L 312 zwischen der Feuerwache und dem Neubaugebiet Reichenstein grundsätzlich möglich.  Diese Einfärbung wäre allerdings von der Gemeinde auszuführen, d.h. zu bezahlen und auch zukünftig zu unterhalten.

Das Angebot einer Fachfirma hierfür beträgt 1.785,– € brutto.Eine Ausführung durch das Kommunalunternehmen wäre noch teurer.Da die Einfärbung zwar die Erkennbarkeit des Bordes für Gehwegnutzer bzw. die Fahrbahnnutzeran sich erhöht, müsste eine gleichzeitige Erhöhung der Sicherheit aber voraussetzen, dass es vorher aufGrund mangelnder Erkennbarkeit zu Problemen/Unfällen gekommen ist. Nach Auskunft der Kreispolizei-Behörde ist die Unfalllage in diesem Bereich unauffällig, so dass bis auf weiteres von einer Markierung des Fußweges abgesehen wird.“ Wir Grüne meinen, dass die besorgten Eltern die Arbeit nach Vorgabe der Verwaltung übernehmen könnten. Vielleicht wäre es dann möglich, die Farbe zur Verfügung zu stellen.

 

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„Cafe der Inklusion“ am 5.Mai (Montag) im FIT

29.04.2014  Die „Aktion Mensch“ veranstaltet bundesweit das „Cafe der Inklusion“. Neben vielen Anregungen und Kontakten zwischen Nicht-Behinderten und Menschen mit Handicap, kann man sich auch im Mucher FIT einen Einblick in das wichtige Projekt „Inklusion“ verschaffen. Ganztägig sind Besucher im FIT herzlich willkommen.

Inklusion ist ein großes Zukunfts-Thema. Informationen gibt es im FIT. Die Mucher Grünen.

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„REPAIR CAFE MUCH“: Erstes Fazit nach Erprobungs-Phase

Eine ungeklärte Raum-Frage, Skepsis, aber auch viel Optimismus und Entgegenkommen; dazu manchmal massiver Andrang im „Repair Cafe Much im AZURIT“, so war es im Vorfeld des Projekts. Nach dem Startschuß hatten dann die Fachleute Dieter Berg, Ralf Haller und Manfred Schuchert trotz der Arbeit viel Spaß. Eher im Hintergrund wirkten Gustav Atzert, Axel Bohr, Ingeborg Buschmann, Ruth Vossen und Hartmut Erwin. Alle ernteten viel Dank, das Sparschwein wurde von glücklichen „Kunden“ gefüttert. Die kamen teils von weit her: Aus Dattenfeld, Hennef, Bad Neuenahr, Neunkirchen und …Much. Oft waren es nur Kleinigkeiten (Sicherung, Lötstelle, lockere Schraube), die ein liebgewonnenes Gerät (Fön, Staubsauger, Lampe, CD-Spieler, Kaffee-Maschine..) stilllegten.

Rund um den einzigen Tisch wurde es schon eng

Rund um den einzigen Tisch wurde es schon eng

Durch den großen Andrang wurde es dann aber im Empfangsbereich des AZURIT eng und laut. Die älteren Bewohner des AZURIT waren interessiert, sollen aber nicht übermäßig gestört werden. Nicht optimale Lichtverhältnisse störten bei der Filigran-Arbeit. Trotzdem Dank an Frau Engels, Heimleitung, für ihr Entgegenkommen! Alle drei Fachleute kommen aus dem Bereich Oberdreisbach. Da war es ein überraschendes Angebot von Fam. Ley, einen großen Raum am „Cafe Alte Schule“ in Niederbonrath (HsNr. 70) nutzen zu können. Ein großer Parkplatz, gutes Licht und viel Platz sorgen für gute Arbeitsverhältnisse. Dafür muss lediglich eine etwas längere Anfahrt in Kauf genommen werden (Marienfelder sind aber schneller dort). Die Organisation gibt Hartmut Erwin dann an Ingeborg Buschmann weiter, hält sich aber noch bereit. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass das „Repair Cafe Much“ auch weiterhin in Anspruch genommen wird, um ein Zeichen gegen unsere „Wegwerf-Gesellschaft“ zu setzen. Ebenso kann der seltene Elektro-Schrott dank einer guten Kooperation mit dem Bauhof (Kurt Nies) und der RSAG bei uns direkt entsorgt werden.

Wir jedenfalls freuen uns auf die nächsten Termine:

Mittwoch 7.Mai 17.00 – 19.00 Uhr

Freitag     9.Mai 17.00  – 19.00 Uhr

„Cafe Alte Schule“ Niederbonrath 70

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Vor der Wahl ist auch schon nach der Wahl

In Gesprächen mit BürgerInnen und Geschäftsleuten stellt sich für uns ein dringender Handlungsbedarf dar: Die Lehrstände entlang der Hauptstrasse und keine optimale Versorgung mit ÄrztInnen sind nur einige „Baustellen“ in unserem Much, die bearbeitet werden müssen, um unsere attraktive Gemeinde auf hohem Niveau zu halten. Das kann man in der Gemeinde-Verwaltung nicht nebenher machen. Das schafft auch „MuchMarketing“ und „MuchAktiv“ nicht. Nach der Wahl werden wir mit den neuen Fraktionen beraten, ob ein „Beauftragter für Wirtschafts-Förderung“ Sinn macht. Wir glauben schon. 

Auch nach der Wahl gibt es viele Aufgaben, die angepackt werden müssen. Die Mucher Grünen.

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NRW-„Haus-Ärzte-Programm“: Überprüfen, ob in Much die Bedingungen erfüllt sind

Am letzten Tag vor den Osterferien stellten wir noch einen Antrag, der dringend bearbeitet werden muss. Er könnte für unsere Gemeinde durchaus wichtig sein: Die NRW-„Gesundheits-Ministerin“, Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen), will ländliche Kommunen davor schützen, bei der Versorgung mit Haus-Ärzten ins Hintertreffen zu geraten. Die Gemeinde-Verwaltung soll klären, ob wir in Much auch von diesem Programm profitieren können. Dafür werden nämlich erhebliche Mittel bereitgestellt.

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Information über die Internet-Versorgung sehr verbesserungswürdig!

Bei der Information der Fa. Eifel-Net im „Dorf-Vereins-Haus Marienfeld“ klappte nicht nur die empfindliche Technik nicht (was ja durchaus vorkommen kann). Die Art des Vortrages kam zudem schnöselig herüber. Viele (Großteil?)  BürgerInnen konnten der Flut von Informationen kaum folgen, aber auch die sehr speziellen Fragen aus dem Saal verwirrten die einfachen Internet-Nutzer. Kritische Rückfragen aus der Bürgerschaft haben wir an Günther Schlimbach (Kämmerer) weitergereicht, der als absoluter Fachmann die komplizierte Materie beherrscht. Für seine geduldigen und kompetenten Antworten bedanken wir uns. Aus dieser schlechten Erfahrung werden Anregungen/Vorgaben an die Fa. Eifel-Net ergehen, um die noch ausstehenden Informations-Veranstaltungen zu verbessern.

 

Es gibt in Much noch Vieles zu verbessern. Wir packen es an. Die Mucher Grünen.

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Der Winter geht, „Glyphosat“ kommt

Abgetötete Grünflächen sorgen bei den Mucher BürgerInnen für Unmut; zu Recht!

Abgetötete Grünflächen sorgen bei den Mucher BürgerInnen für Unmut; zu Recht!

09.04.2014  In jedem Frühjahr ist die Empörung in der Bevölkerung groß, Bilder werden uns zugeschickt. Um Flächen zur Einsaat vorzubereiten, wird das Grün auf den Feldern mit Glyphosat besprüht. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen, dass Glyphosat im menschlichen Urin und auch im Brot nachgewiesen werden kann. Glyphosat (Roundup u.a.) ist der Gesundheit von Tieren (u.a. Amphibien) und Menschen sicherlich nicht zuträglich, wird aber immer intensiver eingesetzt. Sprechen Sie doch mit dem Bauern Ihres Vertrauens oder einem Agrar-Großbetrieb-Inhaber über die Informationen aus Internet und Fernsehen zu diesem Thema!

 

 

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Bienensterben stoppen!

09.04.2014  Der Erhalt gesunder Bienenbestände muss nicht nur den Imkern eine Herzensangelegenheit sein: Geschwächt von Monokulturen und Giften, sind sie Parasiten schutzlos ausgeliefert. Aber gerade Bienen und andere Insekten sorgen mit ihrer Befruchtung für die Wertschöpfung unserer Landwirtschaft. Die industrielle Landwirtschaft allerdings bedroht das Überleben vieler Bienenvölker. Dies will die EU mit ihrer neuen Agrarpolitik löblicherweise ändern. Sie will Fördermittel daran koppeln, dass Landwirte einen Teil ihrer Felder im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften. Das wäre ein Fortschritt! Doch unsere Bundesregierung schießt quer! Geht es nach dem neuen Agrarminister Christian Schmidt, dürfen Landwirte auf diesen Flächen künftig Pestizide verwenden und Monokulturen anbauen. Damit hebelt die Regierung die Pläne der EU aus und macht sich zum Helfer von MONSANTO, BASF und Co. Bitte unterstützen Sie mit CAMPACT (www.campact.de) die Pläne der EU!

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MuchMarketing klebt Plakate gegen Grafitti und Einbrüche/Vandalismus; zu spät?

09.04.2014  Dieses Thema beschäftigt uns Grüne seit geraumer Zeit. „Much Aktiv“ wollte die DIN A3 Plakate nicht in ihren Geschäften sehen. Um der Sache gerecht zu werden, hat MuchMarketing diese Plakate dann in der letzten Woche auf die 7 Plakatwände der Gemeinde geklebt: Wie wichtig diese Aktion ist, zeigte sich schon in den letzten Tagen, als ein Cafe, ein Geldautomat, die Schutzhütte am Bersaueler Berg und die Germana-Kapelle durch Brände bzw. versuchte Einbrüche in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wir müssen alle wachsam sein, um unser schönes Much vor Kriminalität zu schützen.

Much ist lebens- und liebenswert. Wie lange noch? Die Mucher Grünen.

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ACHTUNG APRIL-TERMINE:  “Repair Cafe Much”  im AZURIT

04.04.2014  “Hilfe zur Selbsthilfe bei der Reparatur von Elektro-Kleingeräten-kostenlos

Termine im April:

Mi 2. April 17.00-19.00 Uhr

Fr 4.  April 17.00-19.00 Uhr

An diesen Tagen gibt es eine Hotline: Mob. 01577 8914764/Festnetz 02245/5902.

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Umrüstung auf E-Bike macht wirklich Sinn, das alte Rad reicht aus

Fit bleiben und zum Einkauf das Auto stehen lassen

Fit bleiben und zum Einkauf das Auto stehen lassen

04.04.2014  Die elektrisch unterstützten Fahrräder sind nicht nur in Mode, sondern machen auf vielfältige Weise Sinn: Nicht nur für Senioren ist das Fahrradfahren dadurch wieder attraktiv. Die Reichweite wird größer, die Berge flach. Wer allerdings bis jetzt die hohe Investition ( Mind. 1500 € und viel mehr) gescheut hat: Es gibt eine sehr gute Alternative. Man nehme sein altes, intakte Rad und lässt es umrüsten. Das ist für ca. 700 € machbar. Bei Interesse rufen Sie an (H.Erwin Tel. 5902). Wir beraten Sie. Neues kaufen und das Alte entsorgen war gestern.

 

 

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Grüne Resolution gegen Privatisierung von Wasser und Abwasser

04.04.2014  Liz Sanders-Hauer und Erich Schönenbrücher haben eine Resolution verfasst und dem „Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz“ vorgelegt: Wir wollen uns gemeinsam dagegen wehren, lokale Angelegenheiten wie Wasser-Versorgung und Abwasser- Entsorgung (auch Rettungs-Dienste) Konzernen zu überlassen. Wasserversorgung ist ein lokales Gut, überall.

Wir müssen aufpassen, dass uns internationale Konzerne das Heft des Handelns vor Ort nicht aus der Hand nehmen. Die Mucher Grünen.

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Bürger-Protest führt zu Umdenken in Behörden (Gehölz-Pflege an Strassen)

26.03.2014  Dass sachlicher Protest von BürgerInnen so schnell zu einer Korrektur in den entsprechenden

Mit diesem Gehölzschnitt können wir gut leben!

Mit diesem Gehölzschnitt können wir gut leben!

Behörden führt, ist selten, aber sehr begrüßenswert: Wir Grüne hatten  im Oktober 2013 den Protest vieler BürgerInnen gegen den Radikal-Schnitt („Gehölzpflege“) an den Straßenrändern aufgenommen und direkt weitergegeben: Unter anderem hatten wir Frau Bisoke (Chefin „Landesbetrieb Straßenbau NRW“) bei ihrem Besuch in Much über die Klagen ins Bild gesetzt:

Nun teilt das „Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr“ sowie das „Ministerium für Klima, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW“ mit, dass besagte Radikal-Rückschnitte „zu einem meist unerfreulichen Erscheinungsbild“ führen. „Eine selektive Durchforstung der Bestände“ führe da zu besseren Ergebnissen. In den Ausführungen der Ministerium fehlen zwar unsere Argumente „Lärmschutz“ und „Staub-Bindung“, die von den BürgerInnen als ebenso wichtig erachtet wurden. Trotzdem können wir mit dem Ergebnis unserer Bemühungen sehr zufrieden sein!

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Streit um Gentechnik-Honig geht weiter

26.03.2014  Muss Honig, der Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen enthält, gekennzeichnet werden oder nicht? Darüber wird zurzeit in Berlin und Brüssel diskutiert. Die Große Koalition lehnte einen Antrag der Grünen im Agrarausschuss ab: Die Regierung sollte sich für die Kennzeichnung einsetzen. Die EU beschäftigt sich in den nächsten Wochen erneut mit dem Thema – bislang sieht es danach aus, dass sich die Kommission mit ihrem Plan durchsetzt, Gentech-Honig ohne Hinweis ins Supermarktregal zu lassen.

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Kommunen entwickeln sich immer mehr zur Zweiklassengesellschaft

26.03.2014  Unter den Kommunen entwickelt sich eine Zweiklassengesellschaft. Die Kommunen schließen zwar 2013 mit einem kleinen Plus von 1,1 Milliarden Euro ab. Dieser geringe Gesamtüberschuss überdeckt die prekäre Finanznot vieler Kommunen. Ausgaben für soziale Pflichtleistungen steigen auf 47 Milliarden Euro und werden zum zweitgrößten Ausgabenblock.
Hilfe ist nicht in Sicht. SPD und CDU/CSU halten ihr Versprechen an die Kommunen aus dem Koalitionsvertrag nicht:
Die Bundesbeteiligung an der Eingliederungshilfe in Höhe von fünf Milliarden Euro wird in die nächste Legislaturperiode verschoben. Sie soll erst ab 2018 realisiert werden. Die im Koalitionsvertrag festgelegte schnelle Hilfe für die Kommunen von einer Milliarde Euro zur Finanzierung der Übergangszeit ist in diesem Jahr nicht in den Haushalt eingestellt.
Diese Hilfe ist dringend notwendig. Die strukturschwachen Städte und Gemeinden brauchen Unterstützung, wenn es um steigende soziale Pflichtausgaben geht. So können wir vor Ort auf Jahre keinen ausgeglichenen Haushalt aufstellen, trotz aller Sparbemühungen.

 

Die Finanzlage der kleinen, ländlichen Gemeinden wird trotz aller Spar-Bemühungen immer bedrohlicher, ohne Aussicht auf Besserung. Die Mucher Grünen.

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„Waldsauna Növerhof“: Ernste Verkaufs-Absicht oder Augenwischerei?

„Waldsauna Növerhof“: Kommt es zu einer neuen Nutzung? Teile der Ruinen sind im Hintergrund zu erkennen

„Waldsauna Növerhof“: Kommt es zu einer neuen Nutzung? Teile der Ruinen sind im Hintergrund zu erkennen

22.03.2014  Ende 2011 gingen wir Grüne den Sorgen der Bürger von Növerhof nach: Die Ruinen der einst in der Region bekannten „Waldsauna“ sind ein Ärgernis ersten Ranges. Auch der „Rhein-Sieg-Anzeiger“ nahm gründliche Nachforschungen auf- leider ohne großen Erfolg. Die Besitzverhältnisse waren unklar und die Verantwortlichen dahinter durchaus dubios. Nun stehen große Verkaufs-Schilder dort und es ist zu hoffen, dass sich Grundlegendes an dieser Stelle tut. Vielleicht könnte der „Ökobau-Verein“ dort siedeln?

 

 

 

 

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 „NRW-Rathäuser großer Städte fest in Männerhand“

22.03.2014  Frauen sind in den kommunalpolitischen Führungsämtern deutscher Großstädte weiter unterrepräsentiert. Das geht aus einer Studie der FernUniversität Hagen im Auftrag der „Heinrich-Böll-Stiftung“ hervor. Untersucht wurde der Anteil der Frauen an Ratsmandaten, Ausschuss-Vorsitzen, Fraktions-Vorsitzen, Dezernats-Leitungen und dem Oberbürgermeister-Amt. Gegenüber den Vorgänger-Studien von 2008 und 2010 sind leichte Fortschritte hinsichtlich der Geschlechtergerechtigkeit in Kommunen zu verzeichnen. In dem Ranking, für das 79 Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern untersucht wurden, schneiden große Kommunen in NRW nicht gut ab. Köln belegt als beste NRW-Stadt lediglich Platz 9. Den Grund dafür sehen die AutorInnen der Studie unter anderem im NRW-Kommunalwahlrecht. Denn es landeten meist männliche Partei-Mitglieder auf den aussichtsreichen Listenplätzen.

Bald ist ja auch in Much Kommunal-Wahl: Schauen Sie mal genau bei den Parteien hin! Im Rathaus Much ist sowieso die gleiche Misere zu beobachten.

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Saatgut kommt nicht in die Hände von MONSANTO, SYNGENTA, BASF und Co!

22.03.2014  Das war eine Sternstunde in der letzten Woche: Das EU-Parlament hat die Vereinheitlichung des Saatgut-Markts mit überwältigender Mehrheit verworfen. Der Kommissions-Entwurf der Saatgut-Verordnung las sich, als hätten Monsanto, Syngenta & Co die Feder geführt. Nun dürfte den Konzernen das Jubeln vergangen sein. Die Abgeordneten haben den Vorschlag der Kommission auf ganzer Linie abgelehnt – ein wichtiger Erfolg für die Vielfalt auf unseren Tellern und Feldern.

Die Abstimmung beweist: Gemeinsamer Protest wirkt. Auch auf europäischer Ebene können wir transnationalen Konzernen Einhalt gebieten. Mehr als 250.000 Bürger/innen haben sich hinter den Online-Appell gestellt, den „Compact“ gemeinsam mit  Kooperationspartner „Save Our Seeds“ gestartet haben. Um die Kräfte zu bündeln, schlossen sie sich auch mit Organisationen aus Österreich zusammen. Allein in diesen beiden Ländern forderten mehr als eine halbe Million Menschen „Freiheit für die Vielfalt“.

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Kreis: CDU und GRÜNE kritisieren das „Aus“ für die „Schul-Sozialarbeit“

22.03.2014  Die Arbeit der 48 Sozial-ArbeiterInnen an Schulen im Rhein-Sieg-Kreis war sehr erfolgreich. Die unterstützende Arbeit brachte benachteiligten Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten in Vereinen, Schulen und Arbeitsmarkt. Während Frau von der Leyen diese wichtigen Aufgaben bis zuletzt finanziell aus ihren Mitteln unterstützte, will die neue Ministerin Nahles (Arbeit und Soziales) diese Finanzmittel verschieben: Letztendlich schiebt sie die Kosten aber den Kommunen in die Schuhe! Leidtragende sind die Kinder und Jugendliche in prekären Lebenssituationen, die dringend auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind.

Kinder und Jugendliche aller sozialen Schichten sind doch unsere Zukunft, oder?

Die Mucher Grünen.

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RWE richtet für Much und Ruppichteroth einen „Energie-Beirat“ ein

12.03.2014  Mit Verlängerung der Strom-Konzessions-Verträge in beiden Gemeinden war verabredet worden, einen solchen Beirat zu bilden: Hier sollen Energie-Themen auf lokaler Ebene diskutiert werden:

–           Dezentrale Energie-Versorgung

–           Elektro-Mobilität

–           Energie-Effizienz

Schon bei der konstituierenden Sitzung brachte unser Fraktions-Vorsitzende als Anregung die Themen:

–          Wind-Gas/ Wasserkraft

–           Biogas aus Reststoffen

–          das alternatives E- Mobil-Konzept („Streetscooter“)

–          „Nahwärme-Netz Schulzentrum“

in die Diskussion ein, die von seiten der RWE dankend notiert wurden. An dieser Stelle bitten wir die Mucher Bürger um weitere Anregungen, die wir in die Sitzungen einbringen können.

 

Auch bei diesen Themen möchten wir die MucherInnen beteiligen. Bitte melden! Die Mucher Grünen.

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RWE hält Wort: Strom-Tankstelle für E-Bikes und E-Roller am Schulzentrum

12.03.2014  Ende 2012 stellten wir den Antrag, im November 2013 erinnerten wir Herrn Engelbertz

Jugendliche können jetzt besser die E-Mobilität nutzen

Jugendliche können jetzt besser die E-Mobilität nutzen

(RWE) anlässlich der Einweihung der Strom-Tankstelle für Autos daran: Für die SchülerInnen unseres Schulzentrums sollte eine „kleine“ Strom-Tankstelle für E-Bikes und E-Roller installiert werden. Das ist in der letzten Woche geschehen. Zwar wird erst nach einem Umbau am Schulzentrum der endgültige Platz gefunden werden. Aber schon jetzt bieten wir den Jugendlichen eine alternative Möglichkeit zur Mobilität auf dem Lande.

 

 

 

 

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Repair Cafe Much

09.03.2014  ACHTUNG:  “Repair Cafe Much”  im AZURIT

“Hilfe zur Selbsthilfe bei der Reparatur von Elektro-Kleingeräten-kostenlos”

Termine im Februar:

Mi 5.März 17.00-19.00 Uhr

Fr  7.März 17.00-19.00 Uhr

An diesen Tagen gibt es eine Hotline: Mob. 01577 8914764/Festnetz 02245/5902.

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Große Linden gefällt: Spürbare Verbesserung für querende Fußgänger

09.03.2014  Aus drei Überlegungen war es gut, die großen Bäume, die unmittelbar am Straßenrand standen, zu fällen:

  • jahrelang wurde von verschiedenen Seiten beklagt, dass im Sommer die Besucher des

Waldfreibades beim Queren der Straße gefährdet waren

  • ganzjährig in Gefahr waren die Anwohner des Bockemsweges, insbesondere die

Menschen mit Handicap, die dort seit einigen Jahren ihr zuhause haben

  • und drittens standen die Bäume einer Querungshilfe im Wege, die bald an dieser Stelle realisiert werden soll

lindenDazu kommt, dass es heutezutage unvorstellbar wäre, Bäume unmittelbar an den Fahrbahnrand zu setzen.

 

Viel Grün ist grundsätzlich gut. Es darf aber nicht Menschenleben gefährden. Die Mucher Grünen.

 

 

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Gemischte Themen

Das Treffen im "Repair Cafe": Die Fachleute und "Kunden" reparieren gemeinsam in gemütlicher Runde

Das Treffen im „Repair Cafe“: Die Fachleute und „Kunden“ reparieren gemeinsam in gemütlicher Runde

Repair Cafe Much

28.02.2014 ACHTUNG MÄRZ-TERMINE: “Repair Cafe Much” im AZURIT

“Hilfe zur Selbsthilfe bei der Reparatur von Elektro-Kleingeräten-kostenlos”
Termine im Februar:
Mi 5.März 17.00-19.00 Uhr
Fr 7.März 17.00-19.00 Uhr
An diesen Tagen gibt es eine Hotline: Mob. 01577/8914764, Festnetz 02245/5902.

 

 

 

28.02.2014 Orts-Umgehung Much: Vielleicht noch einen Schuss frei

Heftig wurde noch einmal im Gemeinderat über das Vorgehen in Sachen Orts- Umgehung diskutiert. Wir haben dort noch einmal betont, dass nur ein gemeinsames Vorgehen doch noch zum Erfolg führen könnte: Da muss massiv in der Öffentlichkeit protestiert werden, um die Politiker in Düsseldorf oder sogar in Berlin auf unser Problem hinzuweisen. Wir Grüne stehen dazu, gemeinsam für Much zu handeln: In einem interfraktionellen Gespräch (5.März) sollen die Weichen gestellt werden.

28.02.2014 Spannende letzte Chance für „Baugebiet Reichenstein“/ Fink-Stauff kauft Grundstücke „en bloc“
Unserer Meinung nach hat die WGZ (Raiffeisen) das Baugebiet von Anfang an nicht offensiv vermarktet. Die reizvolle Lage mit ganz unterschiedlichen Möglichkeiten der baulichen Nutzung wurde den interessierten Kunden nicht nahegebracht. Wir hoffen, dass die Mucher Fa. Fink-Stauff ein glückliches Händchen hat. Für Spannung ist gesorgt….

Nach “Eltersbach I und II“ sollte auch „Reichenstein“ zum Abschluss gebracht werden.
Die Mucher Grünen.

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Gemischte Themen

22.02.20142. Test-Essen in unserer Mensa (Schulzentrum)


Das Wohl unserer Kinder stets im Auge: Zum zweiten Mal nach der Eröffnung fanden sich drei Mitglieder unserer Fraktion in der Mensa ein, um die drei angebotenen Menüs zu probieren. Katharina Weidenfeld bestellte „Spaghetti Bolognese mit Salat einem Dessert, dazu Wasser“. Erich Schönenbrücher nahm „Spaghetti mit Gemüse-Bolognese mit Dessert und Wasser“. Hartmut Erwin fand „Geflügel-Fleischkäse mit Rotkohl, Dessert und Wasser“ gut. Allen Kritikern sei danach gesagt, dass es uns allen drei wirklich gut geschmeckt hat. Die Portionen waren gerade so zu bewältigen: Schmackhaft, gesund und reichlich bemessen, das war das Fazit der „Test-Esser“! Zu einem ähnlichen Urteil kamen auch die von uns befragten SchülerInnen und … Schulleiterin Andrea Friedrich.

22.02.2014 Agro-Gentechnik lässt Unkraut wuchern („Handelsblatt“)

In den USA droht eine Krise in der Landwirtschaft: Super-Unkräuter zeigen sich resistent gegen Vernichtungsmittel. Das liegt offenbar am Zusammenspiel mit gentechnisch manipulierten Pflanzen. Auf den Baumwoll-, Soja- und Maisfeldern in den USA breiten sich sogenannte Super-Unkräuter aus, die vollkommen resistent gegen Unkraut-Vernichtungsmittel sind. Gentechnik-Gegner und einige Wissenschaftler machen gentechnisch veränderte Pflanzen für dieses Phänomen verantwortlich. „Die Vereinigten Staaten steuern auf eine Krise zu“, warnte eine im September im Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlichte Studie. In einigen Regionen des Landes wachsen die Unkräuter, die resistent gegen das Unkrautvernichtungsmittel „Glyphosat“ sind, schon auf einem Großteil der Felder. Diese Kulturen basieren in den USA zu 90 Prozent auf gentechnisch verändertem Saatgut. “Glyphosat“ ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzengift. Der US-Konzern „Monsanto“ entwickelte es in den 70er Jahren und vertreibt es heute unter dem Namen „Roundup“. Die Konkurrenz hat andere Namen dafür. Für die Ausbreitung der Super-Unkräuter weist die mächtige Saatgutindustrie jede Verantwortung zurück. Auf den Feldern sind aber seit der Einführung gentechnisch veränderten Saatguts größere Mengen an Pflanzengift eingesetzt worden. Erst dies hat zu der „Glyphosat-Resistenz“ geführt. Das gibt selbst einer der Produzenten („Pioneer“) zu. Die Landwirte sind in einem Teufelskreis: Denn angesichts der Super-Unkräuter haben die Landwirte den Einsatz von Pflanzengiften um rund 25 Prozent pro Jahr erhöht. Derweil machen sich auf den Feldern in den USA schon Unkräuter breit, denen gleich mehrere Pflanzenschutzmittel nichts anhaben können.

Der Kampf gegen die Agro-Gentechnik ist noch lange nicht zu Ende. Wir bleiben am Ball. Die Mucher Grünen.

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Mucher Grüne für „Kommunal-Wahl 2014″…

bestens aufgestellt

10.02.2014 Wir sind mit unseren Kandidaten für die wichtige Gemeinde-Wahl gut aufgestellt. Allesamt haben sie in den letzten Jahren in den politischen Gremien Erfahrungen gesammelt, Ausschüsse geleitet oder Projekte bearbeitet. Traditionell gilt bei uns Grünen bei allen Wahlen die Vorgabe, dass bei allen ungeraden Plätzen Frauen zuerst zu berücksichtigen sind: Das ergibt eine Frauenquote von mind. 50%. Unsere KandidatenInnen:Katja Ruiters (Vors. des Ortsvereins, Ratsmitglied seit 1999)Hartmut Erwin (Frak.Vors. seit 1999, Vors. „Strassen- und Wege-Ausschuss)Elisabeth Sanders-Hauer (stellv. Frak. Vors.)Edgar Hauer ( Ratsmitglied, Vors. „Schulausschuss)Katharina Weidenfeld (sachkundige Bürgerin, Projekt „Fairtrade Gemeinde“)Erich Schönenbrücher ( Ratsmitglied)Ingeborg Buschmann (sachkundige Bürgerin, Projekt „Repair Cafe“)Die Mucher WählerInnen werden am 25.Mai entscheiden, wie viele Grüne KandidatInnen für Much in Zukunft Ideen entwickeln und die Ratsarbeit erledigen werden. Seit der Wahl 1999 konnten wir unser Ergebnis von 7% bis auf 16% (2009) verbessern. Wir hoffen, dass sich dieser positive Trend im Jahr 2014 fortsetzt.

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Gemischte Themen

09.02.2014 Repair Cafe Much/”Cafe Azur” im AZURIT

“Hilfe zur Selbsthilfe bei der Reparatur von Elektro-Kleingeräten-kostenlos”
Termine im Februar: Mi 5.Feb. 17.00-19.00 Uhr
Fr 7.Feb. 17.00-19.00 Uhr

09.02.2014 Keine Kompromisse bei der Gesundheit unserer Schulkinder

Es stand eine angebliche Asbestbelastung in einem Pavillon des „Schülchens“ (Grundschule Klosterstrasse) im Raum. Der wird von SchülerInnen aus der Grundschule als OGS (Offene Ganztags-Schule genutzt. Wir Grüne beantragten dann in der letzten Schul-Ausschuss-Sitzung schwerpunktmäßige Raumluft-Messungen. Dabei ergaben sich im genannten Pavillon allerdings Formaldehyt-Werte, die zwar deutlich messbar sind. Nach Auswertung der Messprotokolle sollen sie aber noch deutlich unterhalb der kritischen Grenze liegen (die nach Edgar Hauer, Grüner Ausschuss-Vorsitzender, sowieso noch zu hoch angesetzt seien). Daraufhin hat die Mucher Gemeindeverwaltung (Herr Mauermann) die sofortige Sperre des Gebäudes angeordnet. Die OGS musste zwangsläufig umziehen. Wegen der, relativ, niedrigen Werte haben die OGS-Kinder nach Auskunft von Herrn Mauermann keine Folgeschäden zu befürchten. Die Sanierung des Pavillons sei sehr kostenintensiv und lohne sich nicht. Ein Abriss des Gebäudes wird folgerichtig in Kürze erfolgen.

Schon bei einem Anfangsverdacht konsequent nachhaken. Die Mucher Grünen.

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Gemischte Themen

07.02.2014 CDU Much: Wahlkampf-Getöse wichtiger als „Ortsumgehung Much“?

Allen unseren Schulen und SchülerInnen wünschen wir die besten Bedingungen (v.l: Edgar Hauer (Vorsitzender Schul-Ausschuß), Andrea Friedrich (Leiterin Gesamtschule) und Hartmut Erwin (Frak.Vors.)

Allen unseren Schulen und SchülerInnen wünschen wir die besten Bedingungen (v.l: Edgar Hauer (Vorsitzender Schul-Ausschuß), Andrea Friedrich (Leiterin Gesamtschule) und Hartmut Erwin (Frak.Vors.)

Wenn: Chaos in den eigenen Reihen (u.a. Guschmann, Haas/Kuhnert)? Dann: Gegner außerhalb suchen und draufhauen!
Für uns ist dieses Vorgehen lange vor der Wahl 2014 keine Überraschung. Die presseträchtigen und denkwürdigen Vorgänge bei der CDU Much dürfen aber nicht dazu führen, gemeinsam abgestimmte Vorgehen in Sachen „Ortsumgehung“ völlig aus den Augen zu verlieren. Über Fehleinschätzungen aller bei der Einschätzung der Unterstützung für unser Projekt in Düsseldorf kann man durchaus diskutieren. Doch statt der dummen Polemik hätten wir gerne Reaktionen auf unseren Vorschlag/Antrag (15.Januar) an Bürgermeister Haas zu einer beeindruckenden Demonstration im Düsseldorfer Landtag bekommen. Mucher BürgerInnen zeigen sich sehr erstaunt, dass da nichts zu vermelden ist. Eine immer wieder zerstrittene CDU Much hatte mit ihren absoluten Mehrheiten eigentlich Jahrzehnte Zeit, das Projekt „Ortsumgehung“ zu realisieren. Oder?

07.02.2014 Pressemeldung zum Abriss des Schulpavillons Grundschule Klosterstraße nicht korrekt

Sehr erstaunt las unser Schul-Ausschuss-Vorsitzende, Edgar Hauer, die Meldung aus dem Rathaus und will sie auch nicht unkommentiert hinnehmen:
“In der Rhein-Sieg Ausgabe des KStA vom 31.01.14 wurde unter dem Kürzel (höh) gemeldet, dass „Nachdem bei einer Routinemessung in einem Pavillon der Grundschule Klosterstraße erhöhte Formaldehyd-Werte festgestellt worden waren…die Gemeindeverwaltung den…Raum umgehend geschlossen“ hat.

“Diese Darstellung stellt die Gemeindeverwaltung Much zwar in ein positives Licht, schildert den Sachverhalt aber völlig einseitig. Tatsache ist, dass der Antrag auf Raumluftmessungen von mir als Vorsitzendem des Schulausschusses mit Datum vom 12.10.2013 für Bündnis90/Grüne zur Schulausschusssitzung am 6.11.2013 gestellt wurde (siehe Anhang) und einstimmig so verabschiedet worden ist. In der Sitzung präsentierte die Verwaltung ein Papier mit Messungen aus der Vergangenheit, die zum Teil 20 Jahre alt waren und keine besonderen Belastungen nachwiesen. Daraus wollte man vermutlich ableiten, dass eine aktuelle Messung eigentlich nicht nötig sei. Wie man sieht, ein folgenschwerer Irrtum.
Über das aktuelle Ergebnis ist natürlich niemand froh, wir sind aber zufrieden damit, wenn unser Antrag dazu beiträgt, gesundheitliche Risiken und Gefährdungen von den Schulkindern abzuwehren.
Es wäre schön, wenn Sie Ihre Berichterstattung diesbezüglich präzisieren würden.“
Auch die Tatsache, dass es aktuell zu großen Problemen in der Organisation (Raumplanung) des „Offenen Ganztags“ kommt, macht uns große Sorgen.

Konsequent beste Lernbedingungen in Mucher Schulen! Die Mucher Grünen.

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Die letzte Chance für unsere Ortsumgehung nutzen!

23.01.2014 Wir haben Bürgermeister A.Haas aufgefordert, unseren Aufruf zum gemeinsamen Handeln umzusetzen. Hier unser Antrag/Aufforderung im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

ganz bewusst möchte ich hier nicht mehr auf Aktionen hinsichtlich der Mucher Ortsumgehung eingehen, die nicht von allen Fraktionen gemeinsam getragen wurden.
Wir Grüne sind der Meinung, dass wir allmählich eine große, vielleicht letzte, gemeinsame Aktion nur für unsere OU ins Auge fassen sollten. Unser Vorschlag lautet daher:
– Fahrt nach Düsseldorf (Landtag)
– Termin mit den politisch Verantwortlichen (Minister plus verkehrspol. Sprecher aller Fraktionen
– Präsentation aller Dokumente (Video, Stolz-Gutachten, UVP)
– Anschl. Diskussion mit unseren Landes-Politikern
– Jede Mucher Fraktion aktiviert ihre Abgeordnete im Landtag
– Einladungen zur Fahrt gehen an alle Mitglieder des Mucher Gemeinderates, dazu interessierte BürgerInnen u.a. MuchMarketing, Muchaktiv, VerkehrsVerein.
– Presse (RSAnzeiger/RSRundschau und WDR 2 (Bonn) werden informiert

Sollten wir es mit dieser konzertierten Aktion im Düsseldorfer Landtag nicht hinbekommen, wieder in den Bundesverkehrs-Wegeplan aufgenommen zu werden, müssen wir hier vor Ort dann über realistische Alternativen nachdenken.

Diesen Vorschlag soll der Bürgermeister mit den oben genannten Personen/Institutionen abstimmen. Sollten keine Einwände bestehen, sollte der Bürgermeister baldmöglichst einen Termin in Düsseldorf vereinbaren.

Mit freundlichem Gruß

Hartmut Erwin
-Frak.Vors. Bündnis 90/Die Grünen-

Repair Cafe Much/”Cafe Azur” im AZURIT

“Hilfe zur Selbsthilfe zur Reparatur von Elektro-Kleingeräten-kostenlos”
Termine im Februar: Mi 5.Feb. 17.00-19.00 Uhr
Fr 7.Feb. 17.00-19.00 Uhr

Es gibt immer was zu tun. Die Mucher Grünen.

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Gemischte Themen

14.01.2014 Sicherung des Fuß-/ Radwegs im Wahnbachtal und Richtung „Lindner“

Wir sind von Mucher BürgerInnen vor Wochen in die Pflicht genommen worden, uns um beide Probleme zu kümmern: Die „Reichensteiner“ (vor allem die Schulkinder) sollen einen sicheren Weg im Wahnbachtal haben. Die Angestellten des „Lindners“ und künftige Mitarbeiter in „Bövingen 2“ sollten ebenso sicher ihren Arbeitsplatz erreichen können. Die Abtrennung des Fuß-/Radweges von der Fahrbahn durch eine Leitplanke erscheint auch uns sinnvoll. Uns wurde ein Bild von einer solchen Maßnahme zugeschickt: Im sogenannten „Schlangensiefen“ zwischen Franzhäuschen und Siegburg (B 56) ist das genau so realisiert worden.

Ideen für Much. Die Mucher Grünen.

Einen Raum im „Jugendzentrum Much“ für den Klimaschutz. Passt das nicht und warum?
Ein kleiner Schritt Richtung Klimaschutz (Rohstoffe schonen, CO2-Ausstoß verringern, Klima und Umwelt schonen…) soll in Much stattfinden: Ein „Repair-Cafe“, erdacht von Martine Postma. Auf unseren Aufruf hat sich ein netter Elektro-Fachmann gemeldet, es fehlt nur ein Raum (Heizung, Toilette, 1 Tisch, Stühle und Parkplatz vor dem Haus). Da wäre das „Jugendzentrum Much“ sehr geeignet gewesen. Leider stellten auf unsere Anfrage Bürgermeister Haas, Herr Mauermann und die Leiterin Frau Wex-Beuke fest, dass „es doch nicht wirklich mit der offenen Jugendarbeit zu tun hat“ und die Leiterin „sich nicht zu sehr „verzetteln“ will. Wohlgemerkt soll nur wenige Stunden im Monat ein Raum zur Verfügung gestellt werden! Welcher Personenkreis dann wirklich mit defekten Elektro-Geräten zu den Treffs kommen wird, um sie mit Hilfe zu reparieren, wissen wir nicht. Jugendliche, die besonders anfällig für die Wegwerf-Gesellschaft sind, wären natürlich sehr willkommen. Doch bei dieser Blockade-Haltung unserer Gemeindeverwaltung sind wir sehr skeptisch, ob die schönen Absichterklärungen hinsichtlich Klimaschutz in Much eingelöst werden. Wir werden das beobachten. Wer Interesse am erwähnten Briefwechsel hat: Er liegt uns komplett vor.

Bundespolizei setzt beim Klimaschutz auf Fahrzeuge mit innovativem Antrieb
Zwei Fahrzeuge mit dem innovativen und hocheffizienten Dieselhybridantrieb, dessen Batterie sich an der Steckdose aufladen lässt, hat Volvo jetzt an die Bundespolizei übergeben. Die beiden „Plug-in-Hybrid“-Fahrzeuge kommen künftig in den Bundespolizeidirektionen Sankt Augustin und Pirna zum Einsatz. Die Fahrzeuge mit speziellem Aufgabenbereich müssen natürlich ein hohes Sicherheitsniveau und ein spezielles Fahrwerk besitzen.

Mega-Biogas-Anlage in Oberdorst wird nicht realisiert
Unsere Argumente gegen dieses unsinnige Projekt, das sowohl unserer Landschaft, unserer Infrastruktur (Straßen) und ökologischen Anforderungen nicht gerecht geworden wäre, wurden von uns ausführlich dargestellt. Gut, dass unsere Nachbargemeinde dieses Industrie-Projekt gestoppt hat.

Selbst bei den Erneuerbaren-Energien ist genaues Hinschauen vonnöten. Die Mucher Grünen.

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VerkehrsVerein Much

Wanderer registrieren genau, wie sich die Landschaft verändert

Zum wiederholten Mal wurden uns von Wanderern Bilder zugesendet, die uns freuen, aber auch verärgern. Der VerkehrsVerein kann ja auf 5 Ranger zählen, die Wanderwege, Wegekreuze und Ruhebänke ständig kontrollieren. Leider ist unser Gemeindegebiet aber so groß und die Objekte so zahlreich, dass wir nicht immer auf aktuellstem Stand sind. Da helfen uns Menschen, die unsere schöne Gemeinde erwandern. Ihnen fallen dann erfreuliche Bemühungen auf, die Umgebung der Wege, Kreuze und Bänke in ordentlichem Zustand zu erhalten. Leider aber auch das glatte Gegenteil. Mehrere Male sind Missstände schon zur Anzeige gebracht worden; ein unerfreuliches Thema, ohne Alternative. Jeder Bürger sollte sich darüber inzwischen im klaren sein. So ist z.B. die illegale Müllverbrennung oberhalb von Gibbinghausen ins Visier des Ordnungsamtes geraten. Und auch an anderen „Brennpunkten“ werden Müllablagerungen durchaus beobachtet. Der VerkehrsVerein Much setzt aber auch im neuen Jahr auf die Einsicht der Bürger.

Für den Vorstand -Hartmut Erwin-

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Gemischte Themen

23.12.2013 Wo bleibt in Zukunft der Wochenmarkt, sollte auch der „Offene Bücherschrank“ versetzt werden?

Direkt nach der Nachricht, dass in naher Zukunft die Raiffeisen-Bank außen wie innen runderneuert wird, bekamen wir Rückmeldungen von Mucher BürgerInnen: Schon lange Zeit ist das Problem „Wochenmarkt“ auf der Tagesordnung. Immer mal wieder kam der Vorschlag, den Markt auf den Kirchplatz zu verlegen. Platz wäre dort genug. Mit der Eisdiele und „descanso“ hätte man im Sommer gute Gelegenheiten, nach einem Einkauf länger zu verweilen. Das Ambiente wäre sowieso einzigartig. Wir werden einen Prüfantrag stellen, um diese Möglichkeit auszuloten. Ganz ähnlich sind die Wünsche in Bezug auf den „Bücherschrank“. Wer zuerst mal in einem Buch stöbern möchte, macht das wohl gerne in Ruhe, mit Muße. Auch da können sich MucherInnen den Kirchplatz gut vorstellen, die Gemeinde-Bücherei mit viel mehr Möglichkeiten ist auch nur einen Katzensprung entfernt. Wir Grüne möchten ohnehin, dass der zentralste Ort unseres historischen Ortskerns mehr in den Blickpunkt rückt (Vorschlag der Freitreppe).

Erfolg: „Landesbetrieb Straßenbau“ sagt Aufbringen der Markierungen zu

Überraschend schnell hat der Landesbetrieb reagiert: Mucher BürgerInnen hatten sich an uns gewendet, weil in der trüben Jahreszeit, dazu bei regnerischem Wetter, die Orientierung wegen der fehlenden Markierung unnötig erschwert wird. Gerade im Bereich der Ortsdurchfahrt stellt sich dieses Manko als Gefährdung heraus. Das hat der Landesbetrieb auch eingesehen. Weil aber zur Zeit die kalte Witterung das Aufbringen der Markierungen nicht zulässt, müssen wir bis zum Frühjahr 2014 warten.

Flüchten Maulwürfe aus Feldern mit Maisanbau?

Mucher Jäger sind besorgt. Nachdem sich offensichtlich das Niederwild wie Hase und Kaninchen zunehmend aus der Flur verabschiedet, wird aktuell auch mit Sorge beobachtet, dass der Maulwurf (auf Rasenflächen gehasst, in der Natur als Insektenvertilger äußerst nützlich), sich wohl aus diesen Monokulturen zurückzieht. Das wäre ein schlechtes Zeichen für das ökologische Gleichgewicht. Wir werden dieser Frage über die Festtage nachgehen.

Auch über die Feiertage für unsere BürgerInnen am Ball: Die Mucher Grünen.

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Ortsentwicklung Much und Marienfeld kommt voran

Grüne Talstraße soll erhalten bleiben
18.12.2013 Nachdem für Marienfeld-Stockemssiefen die Planungen voranschreiten, tut sich auch im Zentralort einiges: Die Raiffeisen-Bank wir zeitgemäß umgebaut (innen und außen). Hier gaben wir dem Planer mit auf den Weg, Voraussetzungen zu schaffen, dass das wilde und verbotene Anhalten/Parken zukünftig verhindert wird. Der Aldi will sich vergrößern. Das ist kein Problem und notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das Problem „Parkplätze) halten wir für ein privates, weil die Flächen privat sind. Lediglich die Zu- und Abfahrten inkl. des Brückchens müssen weiter diskutiert werden. Ebenso muss noch intensiv über die Parkmöglichkeiten entlang der Talstraße nachgedacht werden. Obwohl klar ist, dass nach einer Bebauung des Lindenhof-Areals neue Plätze geschaffen werden müssen, pflichteten alle Fraktionen Hartmut Erwin bei, dass das „Grüne Band“ der Talstraße erhalten bleiben muss. Sinnvoller ist, bevor man Grün beseitigt, die Parkflächen überall clever zu nutzen: Da wollen wir eine vernünftige und intensive Bewirtschaftung (Kontrolle) herbeiführen.

In der Ortsentwicklung ist viel Fingerspitzengefühl nötig. Die Mucher Grünen.

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Repair-Cafe könnte schon starten

18.12.2013 Nachdem sich ein umgänglicher und kompetenter Elektro-Ing. (Herr Schuchert) bei uns gemeldet hat, könnten wir eigentlich loslegen. Obwohl viele verschiedene Arbeiten, u.a Schneidern, Tischlern in anderen Städten angeboten werden, wäre es doch schön, bei uns mit Elektro-Geräten zu beginnen. Es sind wegen des benötigten Raumes Abklärungen zu machen. Ein zweiter oder dritter Freiwilliger (natürlich auch Frauen) würden das Projekt beflügeln. Rufen Sie doch einfach mal an!

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Mucher BürgerInnen schlagen Verkehrs-Maßnahmen vor

11.12.2013 Die Mucher BürgerInnen wissen inzwischen, dass wir gerne (dafür sind wir gewählt) auf ihre Anregungen eingehen, sie beurteilen und weiterverfolgen. Herr R.M. aus Much möchte gerne 1. einen besseren Schulweg/Radweg von Reichenstein zur Schule und den Märkten 2. einen sicheren Weg zum Gewerbegebiet/Lindner nach Bövingen und 3. einen Ausbau des Erlenweges. Der Ausbau des Erlenweges steht nicht zur Debatte, weil die Gemeindestraßen reduziert werden müssen. Vorschläge 1 und 2 werden (Kreisstraßen) vom Kreis geprüft.

 

 

Wir kriegen mit unserer Gemeinde-Verwaltung schon einiges gemeinsam hin. Die Mucher Grünen.

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Groß-Biogas-Anlage in Oberdorst

Da käme was auf uns zu!

11.12.2013 Im Nachgang zu dem 2006 gescheiterten Versuch, für unser Schulzentrum eine ökologisch gute Lösung zu finden, plante ein Seelscheider Bauer eine Biogas-Anlage im Dreieck Seelscheid/ Much/Overath (Genau: Oberdorst). Aus verschiedenen Gründen hat man dann jahrelang nichts mehr gehört. Seit einigen Wochen sind zahlreiche BürgerInnen aber sehr besorgt. Die gemeindlichen Gremien in Neunkirchen-Seelscheid beschäftigen sich mit dem Bauvorhaben, das die Vorstellungen sprengt. Nur tröpfchenweise rinnt allerdings der Informationsstrom, das ist nicht die immer geforderte Transparenz! Besorgte Bürger trafen sich am letzten Sonntag, um ihre Informationen zusammenzutragen. Unser Fraktions-Vorsitzende war hinzugebeten worden. Er fand BürgerInnen vor, die besorgt, aber nicht hysterisch waren; doch in ihrem Bedürfnis, solide Informationen zu bekommen, auch konsequent. Sie werden den Planer der Anlage, Fa. agraferm aus Pfaffenhofen und den Baukonzern Bilfinger/Berger, auffordern, sich in einer öffentlichen Informations-Veranstaltung detailliert und auskunftswillig zu ihrem Projekt zu äußern. Diese Veranstaltung sollte dann nicht nur die Mucher Grünen, sondern viele Mucher BürgerInnen interessieren. Denn die Dimension der Anlage berührt massiv auch unsere Interessen. Die Anlage soll im Jahr insgesamt fast 53.000 to verschiedener Stoffe (Mais, Gülle, Pferdemist, Grassilage, Hühnertrockenkot) verarbeiten. Doch der Maisanbau in unserer Region sollte bereits ausgereizt sein. Unsere Region ist schon durch die vorhandenen, deutlich kleineren Anlagen, sehr „vermaist“; landwirtschaftliche Pachtflächen sind sehr teuer, Stroh bald nicht mehr zu bekommen. Zusätzliches Substrat müsste durch Transporte aus bis zu 40 km Entfernung mit ca. 7 000 Fuhren bewerkstelligt werden; für Seelscheid und Much, durch den Verkehr der B 56 schon äußerst stark belastet, eine absurde Vorstellung. Mit einer ökologisch korrekten Energie-Wende hätte das nichts mehr zu tun. Maßvolle, dezentrale Energie-Erzeugung wird angestrebt. Wir wollen nicht schon wieder eine in der Hand von Konzernen liegende Versorgung mit Mega-Anlagen und kaum Wertschöpfung vor Ort. Ab sofort werden wir dieses unsinnige Vorhaben genauestens beobachten.

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Ortsumgehung Much: CDU verlässt gemeinsame Basis

Zeit der Besinnung ist gekommen. Danke SK Einz-Team!

06.12.2013 Ist das schon dem Wahlkampf 2014 geschuldet? Alle Mucher Fraktionen hatten verabredet, in Sachen Ortsumgehung, abgestimmt gemeinsam das wichtige Projekt anzugehen. Aktuell schert die CDU aber aus und veranstaltet eine Unterschriften-Aktion und setzt eine Resolution auf. Diesen Alleingang finden wir völlig unverständlich und enttäuschend.. Trotzdem rufen wir alle Mucher BürgerInnen und Grüne Sympathisanten auf, sich an der CDU-Unterschriften-Aktion an den Einkaufs-Märkten zahlreich zu beteiligen. Im Gemeinderat werden wir der Resolution auch zustimmen. Bei uns Grünen steht das für Much wichtige Projekt im Vordergrund, nicht parteipolitische Winkelzüge.

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„Repair-Cafe“ würde auch in Much…

ein Projekt für Nachhaltigkeit werden

06.12.2013 Es gibt sie schon an vielen Orten: Fachleute und begabte Laien stehen bereit, BürgerInnen bei kleineren Reparaturen ihrer Elektrogeräte zu helfen. Heutzutage ist es von der Industrie ganz offensichtlich gewünscht, schon bei kleinen Defekten ein ganzes Gerät wegzuwerfen. Gegen diesen Wahn hat sich die bundesweite Initiative „Repair-Cafe“ gegründet. Wir haben abgeklärt, ob es in Much Räumlichkeiten gibt, die zur Verfügung gestellt werden können. Da gibt es Möglichkeiten. Aber welcher Fachmann/frau stellt sein Wissen zur Verfügung? Alles andere (Öffnungszeiten etc.) würden wir dann abklären. Gegen den Wegwerf-Wahn! Bitte bei uns melden!
Mit FAIRTRADE ist ein beachtetes Zeichen gesetzt worden. Mit einem „Repair-Cafe“ würden wir ein wichtiges Zeichen für Nachhaltigkeit vor Ort setzen. Die Mucher Grünen.

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Ländlicher Raum im Interessen-Focus (Mobilität)

Mehrere Sponsoren stellen die E-Mobile in Nettersheim zur Verfügung

03.12.2013 Wieder einmal bat das „Zentrum für ländliche Entwicklung“ zu einer Veranstaltung: nach Velen, nähe Borken/Münsterland. Es drehte sich um Mobilität. Horst Becker, Staatssekretär, gab das Impuls-Referat. Auch wenn die Problematik bei uns in Much noch nicht so durchschlägt, nahm Hartmut Erwin doch einige Aspekte mit nach Hause: Es müssen neue Ansätze gesucht werden. Das aktuelle System (ÖPNV), das von „oben“ nach „unten“ organisiert wird, ist starr und zu wenig lokal orientiert. Zuerst müsste das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten für unseren „Bürgerbus“ erweitert werden. Da sind Gespräche auf Chefebene mit der RSVG zu führen, die zur Zeit den Spielraum einengt. Das AST-System ist hilfreich. Eine völlig neue Möglichkeit stellte Nettersheim/Eifel mit ihrem „E-ifel mobil“ vor. In diesem Projekt testen BürgerInnen in vier Dörfern die gemeinsame Nutzung von Elektro-Fahrzeugen und entwickeln dauerhafte Betriebsmöglichkeiten. Man hat dort erste Erfahrungen mit Car-Sharing in den Dörfern. Auch wir Grüne haben vor Jahren eine solche Möglichkeit für Much geprüft: CAMBIO, ein Anbieter in Städten, zeigte damals noch kein Interesse. In Nettersheim stützt man sich auf Firmen im Elektrobereich, um die E-Pkw zur Verfügung stellen zu können. Ältere Menschen und Jugendliche, die zwar einen Führerschein besitzen, sich aber ein eigenes Auto sich nicht leisten können, wären die Nutznießer.
Strategien und Chancen rechtzeitig entwickeln, um auch auf dem Land mobil zu bleiben. Die Mucher Grünen.