Much 1999-2014. Viel passiert – kurz notiert!

Von Alfred Haas

12.03.2014  Zeit für ein Resümee mit Highlights, die für Much wichtig waren, aber auch mit einigen Punkten, die noch nicht erledigt sind und weiter auf der Tagesordnung stehen. Deshalb beginne ich ab heute die Bürgermeister-Info mit einem Rückblick auf die 15 Jahre und werde als Rechenschaftsbericht in der Folgezeit stichpunktartig einiges aus dieser Zeit hier ansprechen.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 8. Teil – 2012-2014
  • Die Beharrlichkeit und das Durchsetzungsvermögen von Bürgermeister Alfred Haas zeigt sich nach langem hin und her: Much bekommt eine eigene Rettungswache und die Gemeinde braucht KW5_Rettungswachesich an den Kosten nicht zu beteiligen. Gerade dieser Punkt war lange Zeit umstritten, weil die Krankenkassenträger und der Rhein-Sieg- Kreis eine gemeinsame Wache für Much und Ruppichteroth vorgesehen hatten. Letztlich gaben die vorgeschriebenen Rettungszeiten den Ausschlag: positiv für alle Mucher Bürgerinnen und Bürger.
  • Der “Heinrich Böll Wanderweg“ wird als so genannter Streifzug in die überregionalen Wanderkarten aufgenommen. Ein Erfolg für die Tourismusregion, die auch mit anderen Aktionen von sich reden macht, zum Beispiel: Textiler Kunstwanderweg, Familienwanderweg, Kneipp-Erlebniswanderweg, Mucher Musiknacht, Kneipp-Bewegungspark und vieles andere.
  • Auf die neue Initiative des Bürgermeisters “aim“ (Aufgaben in Much) melden sich in einem Jahr 55 Mucher Bürgerinnen und Bürger für die Übernahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Einfach großartig. Das macht auch ein wenig stolz.
  • Dank vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter und deren Engagement darf die Gemeinde Much sich “Fairtrade-Gemeinde“ nennen.
  • Leider löst sich der Kinderschutzbund Much mangels Aufgaben und mangels Personal auf. Die beliebte Kleiderstube, deren Träger ebenfalls der Kinderschutzbund war, wechselt in die Trägerschaft der katholischen Kirche.
  • Das RWE spendiert neue energiesparende Lichtanlagen für die Anstrahlung der historischen Mucher Gebäude. Die Sankt Martinus Kirche, die Burg Overbach, das Sankt Josefshaus (Kloster) Azurit-RWEund das Rathaus können damit auf Dauer deutlich kostengünstiger und professioneller beleuchtet werden.
  • Die Erschließungsmaßnahmen in den neuen Gewerbegebieten Bitzen und Bövingen werden in Angriff genommen. Schon nach kurzer Zeit ist das Gebiet Bitzen zu 90 % verkauft. Auch für Bövingen zeigt sich ein deutliches Kaufinteresse.
  • Much Marketing setzt das Projekt Kneipp-Bewegungspark dank der großzügigen Spenden Mucher Unternehmer um und eröffnet im Mai 2013.
  • In Berzbach entsteht ein privates Bauern- und Technikmuseum, dessen Attraktivität ständig gesteigert wird und das bereits nach kurzer Zeit für Schulklassen, Gruppen und Feiern weit über Much hinaus bekannt ist.
  • Much kämpft weiter für die dringend notwendige Ortsumgehung.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, damit endet die Serie “viel passiert - kurz notiert“ an dieser Stelle. Sicher war vieles nur kurz angerissen und eine Menge nicht erwähnt. Ich denke aber, dass sich Much insgesamt in den 15 Jahren weiter und in Richtung erfolgreiche Zukunft entwickelt hat. Am 20. Juni läuft meine Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Much nach drei Amtsperioden und 15 Jahren ab. Insgesamt bin ich dann 49 Jahre für die Gemeinde Much “unterwegs gewesen“. Alles hat seine Zeit. Danke für Ihre vielfältige Unterstützung!   7. Teil – 2011-2012
  • Auch MuchMarketing und die Mucher Banken unterstützen das Projekt Gesamtschule und bieten weitere Unterstützung an. Erfolgreich startet die Gesamtschule mit insgesamt fünf KW17_GesamtschuleEingangsklassen (5-zügig).
  • Am 22. Mai 2010 wird die erste “Mucher Heukönigin“ gewählt und die “Heufresser-Figur“ am oberen Ortseingang installiert, zum Ärgernis einiger älterer Mitbürger/innen, die mit dem Begriff negative Erfahrungen verbinden. Die junge Generation jedoch macht sich einen Spaß daraus und inszeniert in der Folge erfolgreiche Feste für Jung & Alt aus der gesamten Region.
  • Durch vielfache Bemühungen eröffnet wieder ein Café mitten im Dorf, an der Hauptstraße, das Café Heimann.
  • Das Mucher Freibad wird dank des Engagements vieler ehrenamtlicher komplett saniert und ein Schmuckstück und Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern.
  • Der Lindenhof, die Traditionsgaststätte mitten im Ort, wird für rund 1,5 Millionen € komplett saniert und auf den modernsten Stand gebracht. Ebenfalls ein Schmuckstück für den Ortskern und in Zukunft ein Anziehungspunkt mit einer wunderschönen Sommerterrasse und sehr gut ausgestatteten Fremdenzimmern.KW17_Lindenhof
  • Die Tourismusbemühungen zeigen sich immer erfolgreicher und das Engagement der Gemeinde Much wird durch die Vereinsgründung von “Bergisch hoch vier“ gekrönt und auf einen soliden Sockel gestellt.
  • Gegen massiven Widerstand wird das Neubaugebiet “Eltersbach“ beschlossen, eine Erfolgsgeschichte, wie sich herausstellt: Innerhalb kürzester Zeit sind die vorgesehenen 48 Grundstücke verkauft und zum größten Teil bereits zwei Jahre später mit schmucken Einfamilienhäusern bebaut. Und nicht nur das, mittlerweile tummeln sich dort so über 30 Kinder, für die der Spielplatz jetzt noch einmal deutlich aufgewertet wird.
  • Auch im Neubaugebiet Reichenstein gibt es dank des Engagements von Richard Fink mittlerweile viel Bewegung. U.a. durch Kaufpreisreduzierung sind innerhalb kürzester Zeit weitere 12 Grundstücke verkauft und zusätzlich zwölf reserviert. Damit sind auch in Reichenstein nur noch wenige Grundstücke zu haben. Es ist an der Zeit, dass auch die Grundstückserschießungen in Marienfeld und im zweiten Schritt auch ein weiteres Baugebiet in Much folgen. Nur so kann Much seine Einwohnerzahl von rund 15.000 halten und garantieren, dass die insgesamt aufwendigen Infrastrukturmaßnahmen sinnvoll ausgelastet werden. Auch für die neue Gesamtschule ist das von Bedeutung, weil nur mit der entsprechenden Schülerzahl auch ein hochwertiges Abitur erreicht werden kann.
Much ist auf einem guten Wege! - Fortsetzung folgt -   Teil 6 – 2009-2010
  • Der neu gestaltete Kinder- und Jugendtreff in Marienfeld (Dependance des Jugendzentrums Much) geht wieder in Betrieb.
  • In einer Bürgerversammlung wird zum Stand und über die Fortsetzung des Marketing- und Entwicklungskonzeptes Much diskutiert und beraten.
  • Der Waldlehrpfad in Much wird neu gestaltet und aufgewertet.
  • Die Grundschule Klosterstraße soll energetisch saniert und baulich deutlich verbessert werden. Zu den Sanierungskosten steuert das Land rund 610.000 € bei.
  • Alfred Haas wird erneut zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Much gewählt. Dabei erreicht er ein grandioses und rekordverdächtiges Ergebnis: Rund 75 % der gültigen Stimmen.
  • KW16_KlosterDas neubezogene Azurit-Seniorenzentrum wird nach kurzer Zeit durch die Heimaufsicht wegen angeblicher “Pflegemissstände“ geschlossen und die Bewohner so zu sagen zwangsweise auf bestehende Heime verteilt. Verschiedene andere Träger standen unmittelbar danach “auf der Matte“ und zeigten sich an der Übernahme des aufwändig sanierten ehemaligen Klosters mit großzügigem Anbau interessiert. Im Schulterschluss von Azurit und Gemeinde konnte eine “feindliche Übernahme“ verhindert werden. Nach Wiedereröffnung beruhigte sich die Lage, die Heimaufsicht kontrollierte regelmäßig und als Ergebnis wurde das Azurit Seniorenzentrum fort an mit Noten zwischen sehr gut und gut bewertet.
  • Inzwischen waren die Kindertagesstätten in Much (Katholische und Evangelische Einrichtung) und in Marienfeld zu Familienzentren geworden sowie für die Betreuung von unter dreijährigen Kindern gerüstet worden.
  • In 2010 wird ein integriertes Klimaschutzkonzept der Kommunen Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth gemeinsam vorangetrieben.KW16_b4
  • Die Tourismus- und Wirtschaftsförderung zeigt deutliche Fortschritte: die Übernachtungszahlen steigen enorm und die Gemeinden Much und Ruppichteroth machen sich zum Thema Schulentwicklung gemeinsam auf den Weg.
  • Trotz vieler Widerstände kann in Much eine Gesamtschule, die bis zum Abitur führt, installiert werden. Ein immens wichtiger Schritt für die Gemeinde Much in Richtung erfolgreiche Zukunft.
- Fortsetzung folgt   Teil 05: 2007-2008
  • Ein Thema, das in aller Munde ist: das Mucher Freibad soll geschlossen werden. Die Bürger nehmen das Heft mit einer Bürgerstiftung selbst in die Hand und bringen das Wald Freibad auf Foto: Krüper“Vordermann“. Mittlerweile ist das Bad ein Schmuckstück, das weit über die Grenzen Muchs hinaus viele Besucher anzieht und schwarze Zahlen schreibt.
  • Erstmals finden die viel beachteten Heinrich-Böll-Tage in Much statt.
  • Später folgt dann der so genannte Heinrich-Böll-Wanderweg, auf dem man das Leben und Wirken des Schriftstellers hier in unserer Gemeinde nachvollziehen kann. Auch bei diesem - mittlerweile Besuchermagnet - zeichnet Arnold Leifert (+) maßgeblich und mit verantwortlich.
  • Für das Alte Kloster in Much wurde eine neue Nutzung gefunden. Die Firma Azurit und der Mucher Unternehmer Stefan Willms investieren rund 8 Millionen € in die Restaurierung und einen entsprechenden Anbau für ein hochmodernes Seniorenzentrum. Damit ist das für viele Mucher unersetzliche und ortsbildprägende Baudenkmal altes Kloster (liebevoll Klösterchen genannt) in guten Händen und der Bestand für die Zukunft gesichert.
  • Eine weitere und zentral gelegene Seniorenresidenz in der Talstraße wird gebaut und eröffnet.
  • KW15_BuergerbusEin ehrgeiziges Projekt wird mit dem “Bürgerbus Much“ auf Machbarkeit überprüft und in der Folge umgesetzt, eine Einrichtung, die fast die ganze Gemeinde Much abdeckt und insbesondere auch für Senioren die Möglichkeit bedeutet, unabhängig den Ort Much zum Einkaufen, zum Arzt oder zu sonstigen Anlässen regelmäßig zu erreichen. Genauso wie beim Freibad, sind es beim Bürgerbus auch viele Ehrenamtler, die sich hier in der Folge verdient gemacht haben und auch weiterhin verdient machen.
   
  • Der Raiffeisen-Markt in Much sollte geschlossen werden, die Bürgerinnen und Bürger sind entsetzt. In einer gemeinsamen Aktion mit den Bürgerinnen und Bürgern konnten die Raiffeisenbank, Investor Georg Höller und die Gemeinde erreichen, dass der Raiffeisen-Markt in Much weiterhin bestehen bleibt.
- Fortsetzung folgt -   Teil 04: 2005-2006
  • KW14_Kirche-MarienfeldFür den zweitgrößten Ort der Gemeinde Much, Marienfeld, wird ebenfalls unter Bürgerbeteiligung ein Entwicklungskonzept erarbeitet und verabschiedet.
  • Die Turnhalle Marienfeld wird mit viel Eigenleistung der Marienfelder Ortsvereine renoviert und verbessert.
  • Nach langem hin und her wird am oberen Ortseingang endlich ein Kreisverkehr gebaut. Die KW14_obere-KreisverkehrUnfallhäufigkeit an dieser Stelle ist danach deutlich zurückgegangen.
  • Die Gemeinde verkauft die “alte Schule“ Niederbonrath, es entsteht ein attraktives Biker-Café.
  • Die Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen wird erweitert.
  • Der 15.000. Einwohner in Much wird begrüßt.
  • Es wird ein Baumkataster eingeführt, in das direkt 53 Objekte eingetragen werden.
  • Herchenrath und Sommerhausen können mit Gas versorgt werden.
  • KW14_GewerbegebietMit der Nachbargemeinde Neunkirchen-Seelscheid wird ein gemeinsames Gewerbeflächenkonzept erarbeitet und beschlossen. Darin enthalten sind drei Gewerbegebiete, zwei in Much (Bövingen und Bitzen) und ein weiteres in Neunkirchen-Seelscheid. Es wird damit gerechnet, dass hier insgesamt rund 800-1.000 Arbeitsplätze entstehen.
  • In der Talstraße ist eine neue Seniorenresidenz mit hochwertigem Wohnraum entstanden.
  • Am FIT-Hotel entsteht ein attraktiver Hochseilgarten.
  • Die Mucher Kindertagesstätten werden zu Familienzentren weiter entwickelt.
  • Die DSL-Problematik konnte trotz intensivster Bemühungen von MuchMarketing und der Gemeinde bisher nicht zufrieden stellend gelöst werden. “Wir sind aber in jedem Falle alle noch dran!“
  • Die renommierte “Lindner-Gruppe“ übernimmt das Mucher “activotel“, renoviert und restauriert und sorgt KW14_Lindnerfür neuen Schwung und einen steilen Anstieg in der Übernachtungsstatistik.
  • Mit den Nachbarkommunen wird eine touristische Arbeitsgemeinschaft gegründet, die den sanften Tourismus in Much und Umgebung voran bringen soll. Mittlerweile tragen die Bemühungen Früchte: mit Bergisch hoch vier ist ein Tourismusverein entstanden, der neue und wichtige Impulse in den Bereichen Freizeit und Tourismusgestaltung vorangetrieben hat. Die Übernachtungszahlen steigen deutlich.
  • Der von dem Mucher Lyriker Arnold Leifert(†) initiierte Lyrikwanderweg wird zu einem Highlight der KW14_LyrikwanderwegMucher Tourismusbemühungen. Durch sein Alleinstellungsmerkmal kommen Besucher aus ganz Deutschland.
  • Auch die Marienfelder Grundschule ist jetzt eine Offene Ganztagsgrundschule.
  • Die vielfachen Bemühungen um die Instandsetzung der Landstraße 224 (Wohlfarth-Bröleck] zeigen Erfolg; die Straße wird instandgesetzt.
  Teil 03: 2003-2004
  • KW13_FITDie bislang leerstehende ehemalige Jugendherberge wurde zum Hotel F.I.T. umgebaut und ging erfolgreich in Betrieb. In den letzten Tagen wurde hier durch den Träger, die Lebenshilfe Rheinberg/Porz erneut investiert und zusätzlich ein Wintergarten mit freier Sicht auf den Ort Much angebaut.
   
  • Die uns immer wieder erfreuende ideenreiche Gestaltung des Kreisverkehrs am unteren Ortseingang hatten mittlerweile viele junge Menschen mit dem so genannten “SK-einz-Kreiselteam“ ehrenamtlich übernommen.
  • Der wichtige Bereich Seniorenarbeit wurde von der Gemeinde aufgegriffen und mit Marianne TilmannKW13_Tillmann erstmals eine Seniorenbeauftragte Much eingeführt. Mittlerweile hat die Nachbarschaftshilfe die Seniorenarbeit übernommen.
  • Die Post trennte sich von Ihrem Gebäude in der Hauptstraße. Es gelang aber, dass Much weiterhin die Postzustellung und eine Filiale der Post behält.
  • Nach Ausschreibung wechselt Rüdiger Kulartz von der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach nach Much und wird Nachfolger auf der Stelle von Norbert Büscher, der ja inzwischen zum Beigeordneten gewählt wurde.
  • KW13_SportplatzEingeweiht und in Betrieb ging auch die neue Sportanlage in Marienfeld mit einem Kunstrasenbelag, erst die zweite Anlage im Kreis.
     
  • Vom Rhein-Sieg Kreis wird ein neues Jugendhilfezentrum für die Gemeinden Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth mit Standort in Neunkirchen eingerichtet.
  • Die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße 11 in Eigen / Weißenportz wurde komplett neu gebaut und entschärft. Eine deutliche Verbesserung gab es auch in der gefährlichen Kurvensituationen (Todeskurve) der B 56 zwischen Wellerscheid und Niedermiebach.
  • Mit dem Thema “Ihre Meinung interessiert uns“ gab es erstmals eine große Bürgerbefragung zu aktuellen Themen.
  • KW13_SkulpturenwegDer Bereich der “sanften Tourismusförderung“ wird von der Gemeinde Much forciert, zur Umsetzung mit den Nachbarkommunen besprochen und in Gang gesetzt. Der Verkehrsverein baut einen Skulpturenweg im Ortskern mit verschiedenen Kunstwerken.
   
  • Das Traditionshaus “Lindenhof“ in Much wird nach langem Leerstand wieder geöffnet.
  • Der Adamsweg als direkte Verbindung zum Ortszentrum in Much wird ausgebaut und in diesem Zusammenhang entstehen 23 neue ortsnahe Parkplätze.
  • Die Hauptschule wird zur Ganztagsschule umgebaut.
  • Die Jugendarbeit in Much wird mit dem Robert-Jungk-Preis ausgezeichnet.
  • KW13_HaasUnd Alfred Haas wird erneut zum Bürgermeister der Gemeinde Much gewählt Mit über 75 % der gültigen Stimmen erreicht er das beste Ergebnis im Land.
  • Die CDU Much mit Stephan Zielinski als Vorsitzendem kann ebenfalls um 7 % zulegen und kommt auf 57 %.
  Teil 02: 2001-2002
  • Die Gemeindeverwaltung Much wurde zum bürgerorientierten Dienstleister umgebaut, u.a. Bürgerhotline und Jugendhotline im Internet. Es gab erstmals ein Leitbild für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Umstellung war in der Folgezeit an Hand vieler positiver Rückmeldungen deutlich zu spüren.
  • KW12_SchulzentrumIn großem Umfang beschäftigten uns die Brandsanierungsmaßnahmen am und im Schulzentrum in Much. Alleine hierfür mussten in der Folge insgesamt über 10 Millionen € aufgewendet werden. Dass unsere Schulen alle eine sehr gute Raum- und Lehrmittel-Ausstattung haben, war und ist uns allen wichtig, so dass hierfür jährlich zusätzlich ca. 1,5 Millionen € investiert werden.
   
  • Für die Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen wurde eine Half-Pipe-Anlage am Sportplatz in Much errichtet und mit rund 400 Jugendlichen eingeweiht und eröffnet.
  • In den wesentlichen Punkten einstimmig im Gemeinderat beschlossen wurde das Marketing-  undMarketing- und Entwicklungskonzept Entwicklungskonzept für die Gemeinde Much. Vorausgegangen waren zahlreiche Workshops unter Beteiligung von Vereinen, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern. Für die Erstellung des Konzeptes übernahmen das Land NW und die Mucher Gewerbetreibenden je ein Drittel der Kosten, so dass die Gemeinde auch nur ein Drittel (50.000 €) zu zahlen hatte.
     
  • KW12_FeuerwehrUnser Feuerwehrhaus musste erweitert werden. Die Kamerad/Innen brachten viel Eigenleistung ein und ersparten der Gemeinde rund 40.000 €.
  • Ein neues Feuerwehr-Fahrzeug musste angeschafft werden. Kosten: 350.000 €.
     
  • In den Außenorten und in Much erfolgten diverse Verkehrsberuhigungen, die Spielplatzfläche an der Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße wurde erweitert, ein Kinderspielplatz in Marienfeld ebenfalls mit viel Eigenleistung errichtet.
  • KW12_BuescherNorbert Büscher wurde im Gemeinderat einstimmig als Nachfolger für den ausgeschiedenen Manfred Henn gewählt und als Beigeordneter als engsten Mitarbeiter dem Bürgermeister zur Seite gestellt.
       
  • Vom Verwaltungsvorstand wurden Gespräche mit den Unternehmen geführt und die Diskussions-Reihe “wo drückt der Schuh - Bürger kommen vor Ort zu Wort“ wurde und wird in vielen Außenorten der Gemeinde erfolgreich angeboten.
  • Aufgrund des Marketing- und Entwicklungskonzepts  wurde zur Unterstützung der Gemeinde MuchMarketing gegründet. Erster Vorsitzender des neuen Vereins war Karl Werner Schmitz aus Wellerscheid.
  • Landes-Verkehrsminister Schwanhold informierte sich vor Ort über die engen Verhältnisse im Ortskern. Minister Schwanhold in MuchAnschließend wurde die Ortsumgehung Much in die Prioritätenliste des Landes in den vordringlichen Bedarf gesetzt. Auch Regierungspräsident Jürgen Roters war dazu am 31.10.2002 zu Gast in unserer Gemeinde.
  • Die Gemeinde Much unterstützte die Initiative von Much aktiv zur Installation einer neuen attraktiven Beleuchtung für die Advents- und Weihnachtszeit. - Fortsetzung folgt –
      Teil 01: 1999-2000
  • 1999 wurde Alfred Haas bei starken Gegenkandidaten bereits im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit KW10_AH-Bild-99-99zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister in Much gewählt. Ebenfalls eine absolute Mehrheit erreichte die CDU mit ihrem damaligen Vorsitzenden Stephan Zielinski.
  • Zunächst hatte man sich mit dem Areal an der Wahnbachtalstraße zu KW10_Rewe-Aldibefassen, wobei letztlich eine Mehrheit für die Ansiedlung von ALDI/Rewe und in der ersten Bürgerbefragung die Mucher Bürgerinnen und Bürger gegen ein Bürgerhaus in Trägerschaft der Gemeinde stimmten. Diese Ansiedlung von ALDI/Rewe schuf zusätzliche Arbeitsplätze und führte, wie erwartet, zu einer Verbesserung der Kaufkraftbindung in Much.
  • Gleichzeitig wurde auch der lange hin und her diskutierte Kreisverkehr am unteren Ortseingang als eine KW10_Kreiselin Deutschland einmalige “Schnuller­lösung“ geplant und erfolgreich umgesetzt.
  • Beim Baugebiet Reichenstein, das bereits beschlossene Sache war, ging es dann an den ersten Spatenstich. Keine Frage, Reichenstein ist ein topographisch schwieriges Baugebiet, das noch eine Anzahl von freien Grundstücken aufweist, wobei die weitere Vermarktung dort in einer gemeinsamen Aktion von Bank, Investor und Gemeinde in der nächsten Zeit deutlich intensiver betrieben werden soll. Der Verkaufserlös von Reichenstein wurde u.a. zur Schuldenreduzierung verwandt bzw. es wurden damit in den Folgejahren die Haushalte der Gemeinde ausgeglichen.
  • Ein “hohe Wellen schlagendes Projekt“ war anfangs auch das undichte Mucher Hallenbad. In einem KW10_HallenbadVergleich mit den am Bau beteiligten Firmen wurden in kurzer Zeit 165.000 € “gesammelt“, die Sanierung in Angriff genommen und umgesetzt, so dass die Schulen, unsere Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gäste das Bad noch in 2001 - und bis heute noch dicht - wieder nutzen und genießen konnten.
   
  • Als eine der ersten Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis wurden Kinder und Jugendliche von Much an der politischen Willensbildung durch das Kinder- und Jugendparlament Much beteiligt, eine Einrichtung, die heute auch nach 15 Jahren immer noch als Forum für die Wünsche der Kinder und Jugendlichen mit einem entsprechenden Vorschlagsrecht in den gemeindlichen Gremien gut funktioniert.
      - Fortsetzung folgt –