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Jun 26 2017

Heufresser 2017: welch ein Spektakel!


Am Freitagabend war es endlich soweit: die Mucher Kirmes und die Heufresser-Wettkämpfe starteten am Freitag Abend.
Im Festzelt auf dem Rewe Parkplatz war nicht nur die Fahrgeschäfte der Kirmes sondern auch das Festzelt, in dem am Freitag Abend ab 21 Uhr die "MAM" BAP Coverband aufspielte.

Gleich darauf ging es weiter mit der Aftershow Discoparty bei bester Stimmung.

Samstag Abend ab 20 Uhr wurden dann alle an den - von MuchMarketing initiierten - Heufresser-Wettkämpfen teilnehmenden Teams vorgestellt, hier ging es nicht nur um den Namen, sondern auch um das Gesamt-Kampfgewicht, Motto, Schlachthof und so weiter. Im Anschluss an die Team-Vorstellungen konnte noch kräftig gefeiert werden.

Die Bildergalerie findet Ihr am Ende des Artikels

Der große Tag war natürlich der Sonntag, an dem bei akzeptablen Wetter die Wettkämpfe stattfanden. Gegen 12 Uhr lief die Wettkampfleitung mit den Teams die Strecke ab und erklärte noch mal die Spiele und die Regeln vor Ort.

Als allererstes ging es in dem Wettkampf "zweispännig um die Kurven" darum, daß 2 Teammitglieder als Zuggespann vor den jeweiligen Wettkampfwagen gestellt wurden. Im Wagen saß der "Kutscher" und dirigierte das komplette Gespann um Heuballen-Hindernisse herum. Ohne gewisse Einschränkungen wäre das natürlich nicht schwierig genug, deswegen wurden den beiden ziehenden Teammitglieder die Augen verdeckt und der Kutscher musste mittels Zügel-Bewegungen und links/rechts-Kommandos das Gespann steuern. 
Der zweite Wettkampf bestand darin, schnellstmöglich von der Wahnbachtalstraße hoch zum Lindenhof Parkplatz zu gelangen; hier war Vollgas angesagt und es ging sehr rasant um die Kurven.  Um die Verletzungsgefahr ein wenig zu verringern, wurde in der ersten Kurve die Fahrbahnen getrennt.

Auf dem Lindenhof Parkplatz hat SK1 wieder eine spektakuläre Wasserbecken-Arena aufgebaut. Hier sollte es noch eine Menge zu lachen geben. An diesem beliebten Wasserbecken starteten die Wettkämpfe mit dem "hangeln über den Teich". In dieser Disziplin mussten Heuballen auf dem Rücken der Wettkämpfer ähnlich einer Seilbahn auf die andere Seite gebracht werden, wenn möglich trocken.

Jetzt wurde es so richtig lustig: im sogenannten "Sautrogrennen" mussten die Wettkämpfer mittels selbstgebauten - nicht hochseetauglichen - Holztrögen einen Heuballen und sich selbst mit einem kleinen Paddel als Antrieb zur anderen Seite des Beckens paddeln. Zur  Freude des Publikums hat es nicht jeder trocken auf die andere Seite geschafft.

Im Anschluss gab es eine kleine Umbaupause: zwei dicke Baumstämme wurden über das Becken gelegt. Im Anschluss fand der Wettkampf "stille Post" statt. Hierbei mussten jeweils 5 Mitglieder von jedem Team auf den Baumstamm, um sich einen Heuballen weiterzureichen. Bei allen Wettkämpfen am Wasserbecken ging es darum, möglichst viele Heuballen in möglichst kurzer Zeit auf der anderen Seite des Beckens zu stapeln.

Im Anschluss ging es wieder mit Lichtgeschwindigkeit hinunter zur Wahnbachtalstraße. Dort waren an der Shell-Tankstelle zum "Hasen schießen" ein Biathlon Schießstand aufgebaut; jeder Fehlschuss bedeutete eine extra Runde um die beiden Verkehrsinseln. Von diesen extra Runden wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Dann wurde noch ein Sonder-Wettkampf ausgetragen: "Pull the Bull - der stärkste Heufresser". Hierbei musste jeweils ein Teammitglied in ein Zuggeschirr und einen Traktor in einer festgelegten Zeit so weit wie möglich ziehen. Hier hatten Wettkämpfer mit einem etwas größeren Gesamtgewicht eindeutig einen Vorteil. Ausnahmsweise durften beim Team der Kreissparkasse zwei Damen gleichzeitig ziehen und haben ihren Job vorbildlich erledigt: Sie zogen den Traktor über die Ziellinie!

Nach der Punkte-Auszählung waren nur noch vier Teams übrig, von denen im Halbfinale jeweils zwei Mannschaften gegeneinander antraten. Im ersten Halbfinalspiel trafen die Heu-Räumer und dieMarienfelder Heu-Herren aufeinander. Für die Heu-Räumer ging das etwas besser aus, sie standen damit im Finale.

Der zweite Halbfinale Wettkampf wurde von den Gerlekusener Heuschwänze und den Theken-Sportlern bestritten. Hier konnten die Gerlekusener Heuschwänze durch eine Top-Leistung ins Finale einziehen, um gegen die Hohlräume anzutreten.

Zu guter Letzt treffen die beiden Finalisten aufeinander: die Gerlekusener Heuschwänze und die Heu-Räumer lagen relativ gleich auf, die Gerlekusener Heuschwänze wähnten  sich bereits als Sieger, vergaßen jedoch einen einzigen Heuballen mit aufzuschichten.  Dadurch konnten die Heu-Räumern den Sieg äußerst knapp einfahren. Herzlichen Glückwunsch den Heu-Räumern zu ihrem Sieg bei den diesjährigen Heufresser-Wettkämpfen.

Danach ging es ins Festzelt wo noch die Verlosung stattfand und die teilnehmenden Mannschaften geehrt wurden.
 
Wichtig: Ohne die Sponsoren wäre ein solches Event nicht möglich, darum an dieser Stelle herzlichsten Dank.
 
Doch nun genug der Worte:
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